Authentizität: Bist Du ein einzigartiges Original oder eine gewöhnliche Fälschung?

Authentizität bedeutet “Echtheit” im Sinne von “als Original befunden” erläutert Wikipedia.

Bist Du ein Original?

Die Sozialpsychologen Michael Kernis und Brian Goldmann unterscheiden vier Kriterien die erfüllt sein müssen, damit man sich selbst authentisch erlebt:

  1. Bewusstsein: Kennst Du Deine Stärken und Schwächen ebenso wie Deine Gefühle und Motive für bestimmte Verhaltensweisen? Kannst Du durch Selbstreflektion Dein Handeln bewusst erleben und beeinflussen
  2. Ehrlichkeit: Kannst Du der Realität ins Auge blicken?
  3. Konsequenz: Handelst Du nach Deinen persönlichen Werten, auch wenn Dir dieses Verhalten Nachteile einbringen kann?
  4. Aufrichtigkeit: Bist Du bereit, auch Deine negativen Seiten zu offenbaren?

Wahrscheinlich hast Du diese Fragen nicht alle eindeutig mit JA beantworten können.

Denn Menschen, die authentisch sind, haben keine Essprobleme. Sie mögen sich (meistens) so, wie sie sind und leben größtenteils das Leben, welches sie leben möchten.

Warum aber sind wir nicht authentisch?

Kinder sind alle Originale. Aber sehr viele bekommen ihre Authentizität ab-erzogen. “Du bist zu (vor-)laut.” “Das macht man nicht.” “Hör auf damit.” “Du kannst das nicht.” “So etwas sagt man nicht.” usw. Wir alle haben diese und noch viel schlimmere Sätze gehört. Wir haben daraus gelernt, dass wir nicht richtig sind, so wie wir sind. Also haben wir angefangen, uns zu verstellen, uns anzupassen, Duplikate zu werden.

 

Authentisch sein bedeutet nicht, rücksichtslos zu sein

Während kleine Kinder ehrlich und spontan rausposaunen, was sie gerade denken, muss man das als Erwachsener natürlich nicht tun, um authentisch zu sein. Wenn Du Dich also z. B. von Deinem Chef ungerecht behandelt fühlst, bedeutet authentisch sein nicht, ihn vor versammelter Mannschaft ordentlich runter zu putzen. Sondern es bedeutet, zunächst zu registrieren, dass Dich etwas ärgert, was genau Dich ärgert, und Dir dann zu überlegen, wann und in welchem Rahmen Du das mit ihm persönlich klären möchtest.

Schluckst Du Deinen Ärger hingegen einfach runter, ist wahrscheinlich der nächste Fressanfall etc. vorprogrammiert.

Mut zur Authentizität

Authentisch sein, heißt zufrieden zu sein. Mit authentische Menschen wird nicht “gemacht” sie sind “Macher”.  Auf Dein Essproblem bezogen bedeutet das, dass Du etwas unternehmen kannst. Es gibt sehr viele Therapie- und Selbsthilfeangebote,  z. B. den Online-Workshop gewICHtig. Gute Angebote helfen Dir dabei, authentischer zu werden und authentisch sein, heißt gesund sein.

Werde, die Du bist, und Du willst keine andere mehr sein oder wie Oscar Wilde schon sagte: Be yourself, everyone else is already taken!

Lebenshungrige Grüße

Simone

 

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8 Antworten auf Authentizität: Bist Du ein einzigartiges Original oder eine gewöhnliche Fälschung?

  1. Anna sagt:

    Hallo!

    Ich habe eben gerade den “HALT”-Artikel gelesen und daraufhin nun diesen hier. Dabei ist mir etwas ziemlich eigenartiges aufgefallen:

    Alle “HALT”-Punkte erkenne ich ganz eindeutig bei mir wieder. Das erste Kuriosum ist dabei schonmal, dass mir das meistens auch während der Fressanfälle ziemlich klar bewusst ist. Und ich es trotzdem mache.
    - Also mich selbst damit untergrabe, mir jede Selbstbestimmung raube und mich genau damit ja eben total unauthentisch mache. Weil ich genau das tue, was ich gerade nicht will… –
    Und das zweite Kuriosum: Dass ich die 4 Authentizitätspunkte eigentlich verhältnismäßig problemlos mit “ja” beantworten könnte. Zumindest wenn ich mich selbst, mein Verhalten und meinen Umgang mit Verantwortlichkeiten gewissermaßen von außen betrachte. Nach außen hin habe ich keine Probleme damit, als ‘Unikat’, vielleicht sogar als etwas schrullig zu gelten.
    - Aber nach innen hin scheint das ja irgendwie anders zu sein. Wie zum Henker kommt dieses Missverhältnis in die (also eher: in meine) Welt?!!? … –

    Was um Himmels willen kann ich denn tun, um mich nicht immer wider besseren Wissens genau entgegengesetzt zu dem zu verhalten, was mir gut täte? Das treibt mich wirklich in die Nähe des Wahnsinns.

    • Simone Happel sagt:

      Liebe Anna,
      was Du da beschreibst, kenne ich sehr gut. Das Gute daran: Du “erkennst” die zwei Welten, in denen Du lebst. Warum Du Dich (noch) nicht entsprechend verhalten kannst? Hm, zum einen braucht es sehr viel Zeit, diese gelernten “Muster” abzulegen. Zum anderen kannst Du daran arbeiten. Versuche, Dich weiter zu beobachten, ohne Dich zu bewerten, sprich, zu verurteilen. Es gab einen Zeitpunkt in Deinem Leben, zu dem Du Dich so verhalten musstest, um zu überleben. Mit der Zeit kannst Du Dir dann sicher selbst die Antwort geben, warum Du Dich noch “suboptimal” verhältst. Du lernst, Dich besser zu verstehen und zu akzeptieren. Das, was Du momentan machst, hört sich nach “Kampf” an und Kampf kostet Energie. Und meist passiert Veränderung in vielen kleinen Schritten, die Dir vielleicht gar nicht so bewusst sind. Und es hilft auch, ab und an mal zu schauen, was alles gut läuft, wofür Du dankbar sein kannst.

      LG Simone

      • Anna sagt:

        Liebe Simone,
        vielen Dank für die Stellungnahme! Die Betrachtung als “Kampf” trifft irgendwie ganz genau ins Schwarze. Dadurch wird mir plötzlich ein ganz neuer Gesichtspunkt an dem Rätsel klar, warum ich seit Wochen in allem so nachlasse. Wenn ich doch die ganze Zeit mit Kämpfen beschäftigt bin. –

        Ich hab noch nicht ganz überblickt, wie gewünscht in diesem Blog längere Beiträge sind. Aber mir sind einige Gedanken gekommen, die ich gerne formulieren würde. (Müssen nicht unbedingt veröffentlicht werden!)
        Tatsächlich häufen sich in den letzten Wochen bei mir die Kontrollverluste und die Absacker. Und tatsächlich habe ich selbst vor Kurzem festgehalten, dass sich alles anfühlt wie ständig kurz vor der Schwelle zu etwas Neuem. Und dass sich die Anfälle dabei immer mehr wie Todesk(r)ämpfe von etwas noch nicht überwundenem Alten anfühlen.
        Ich bin also erstens dauernd am Kämpfen, und zwar lauert der Gegner irritierenderweise überall und ich an unbestimmten Fronten. Denn das Ich der einen Welt bekämpft nicht nur das Ich aus der anderen Welt, sondern auch vice versa.
        Und zweitens bin ich ununterbrochen, aber auf unbestimmte Zeit auf die Folter gespannt. Denn ich kann nicht absehen, ob und wann das “Neue” endlich durchbricht, welche Gestalt es annimt und was welche Gewichtungen erfährt (im zynischen Doppelsinn der Worte…).

        Zwei Nachträge:
        1. Bringt der Gedanke, dass die Gegnerschaft in den Kämpfen zirkulär besteht, die Gefahr ans Tageslicht, dass sich etwaige konträre Aspekte von Authentizität letztlich gegenseitig aufheben könnten und gar nichts mehr übrigbleibt? Zumindest bietet er mir ein Erklärungsmodell für einige spezielle, beinahe schizophrene Verhaltensmuster beim (Fr)essen.
        2. Heißt “nachlassen” nachlässig werden? Zumindest empfinde ich es so. Und nachlässig werden heißt an Zuverlässigkeit verlieren, heißt an Glaubwürdigkeit verlieren. – Die Sache mit der Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit ist dabei vielleicht ihrerseits eine Außenprojektion. Unglaubwürdig werde ich vor allem mir selbst gegenüber. Problem: Ich kann nicht beurteilen, ob sich der Maßstab für “Glaubwürdigkeit” an den verhältnismäßig restriktiven Prinzipien meiner Alltagsbewältigung bemisst, die in der letzten Phase bis vor kurzem doch mal wieder ein paar Jahre überdauert haben.

        Soviel für heute.
        Viele Grüße!

        • Simone Happel sagt:

          Liebe Anna,

          ich glaube, dass es momentan für Dich darum geht, die Dinge und Situationen anzunehmen, so wie sie gerade sind. Ohne Wertung. Es geht um Akzeptieren, nicht um Nachlassen. Du machst Dir sehr viele Gedanken und hast einen hohen Anspruch an Dich. Was genau meinst Du mit den “konträren Aspekten von Authentizität, die sich gegenseitig aufheben können”? Dass Du manchmal nicht weisst, was “echt” ist? Wer Du bist und was Du willst? Ich hatte während meines Genesungsprozesses häufig das Gefühl, gar nicht mehr zu wissen, was “echt” ist, wie ich wirklich bin. So habe ich z. B. immer sehr viel gelacht, Humor war wichtig für mich. Und dann gab es Tage an denen ich dachte, “Oh Gott, vielleicht ist das Alles nur gespielt und in Wirklichkeit bist Du sehr ernst.” Es war nicht so. Humor ist noch immer ein wichtiger Bestandteil meines Lebens und ich lache noch immer gern und viel (soll ja auch gesund sein ;) ) Aber ich lache nicht mehr automatisch in Situationen, in denen mir gar nicht nach lachen ist. Ich bin authentischer geworden. Und diese Reise ist noch nicht zu Ende. Auch wenn ich seit über 13 Jahren keine ES mehr habe, bin ich noch immer auf der spannenden Reise zu mir selbst. Aber die Reise ist sehr viel einfacher geworden, es gibt kaum noch Kampf und meistens finde ich es einfach nur superspannend und schön.

          Du schreibst, dass sich die Kontrollverluste häufen und ich glaube, dass das gut ist. Denn Du versuchst etwas zu kontrollieren, was man gar nicht kontrollieren kann. Versuche, so häufig wie möglich darüber zu schreiben und zu reden und tue Dir und Deinem Körper regelmäßig Gutes. Meist denken wir während der ES, das wir – wenn es endlich vorbei ist – es uns so richtig gut gehen lassen können. Aber ich glaube, dass der Weg andersherum geht. Wir müssen lernen, es uns gut gehen zu lassen, dann erst wird die ES überflüssig.

          Was die Länge der Beiträge betrifft: anything goes ;) Und wenn Du magst kannst Du mir gerne einen ganz eigenen Beitrag über Deine momentane Situation via Mail schicken. Damit hilfst Du Dir und anderen.

          LG Simone

  2. Kathrin sagt:

    Hallo Simone,

    ich les jetzt seit etwa einer Stunde deine Blog Artikel. Und zu diesem hier möchte ich etwas schreiben….vielleicht, weil ich noch vor einem halben Jahr alle 4 Punkte mit NEIN hätte beantworten müssen und heute ALLE mit einem ehrlichen JA beantwortet habe!
    Noch bis März litt ich massiv unter meiner Bulimie – ja, “meine” Bulimie, mein Anker, mein scheinbar einziger Weg etwas für mich allein zu haben.
    Im März entschloss ich mich zu einem intensiven Hypnocoaching! Und seitdem ist alles anders!
    Aus einer Bulimikerin ohne echte soziale Kontakte in einer zerrütteten Beziehung wurde ICH!!!
    Mein Freund und ich haben im Juli geheiratet, im Februar kommt unser erstes Kind, ich nutze die Zeit der Freistellung jetzt schon um mich beruflich weiterzubilden und in ein paar Jahren meine Selbstständigkeit aufbauen zu können. Ich bin von neuen Freunden umgeben und genieße mein Leben!

    Ich finde deinen Beitrag für all die da draußen, die nach ihrem Weg suchen sehr schön! “Lebenshungrig” ist einfach ein perfekter Name für das Gefühl was einen “heimsuchen” muss, damit man die Essstörung in Frieden loslassen kann – finde ich!

    Vielen Dank für diesen Artikel, der, auch wenn er schon etwas älter ist, mir heute noch mal ins Bewusstsein gerufen hat, wie schön es ist, wenn man sich dafür entschließt HEUTE mit dem Leben anzufangen und nicht erst, wenn es die Waage einem erlaubt!

    LG, Kathrin

    • Simone Happel sagt:

      Liebe Kathrin,

      ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar :) Vielleicht magst Du uns kurz mitteilen, wie genau das Hypnocoaching funktioniert?

      LG Simone

      • Kathrin sagt:

        Hallo noch mal!

        Ja, wie funktioniert das Hypnocoaching?
        Die genauen Mechanismen kann ich glaub ich gar nicht erklären, aber ich kann ja mal erzählen wie die 2 Tage abliefen!
        Im Prinzip hat mein Coach eine Kombination aus Coaching nach NLP und Hypnose angewendet. Im Hintergrund war die Frage “Wie mach ich es – die Bulimie”, also weniger die Gründe warum sie entstanden ist. Im Fokus war mein Leben ohne Bulimie und nicht die Bulimie selbst.
        Wir sind also zb Situationen durchgegangen die für mich Auslöser für einen bulimischen Anfall waren, das Mittagessen in der Kantine zb.
        Ich habe mir die Situation für mein inneres Auge gerufen und wir haben an dem Bild im Kopf Kleinigkeiten geändert. Oftmals war hier die Entscheidung, ob das Mittagessen gut oder schlecht läuft meine Entscheidung ob ich einen Nachtisch geholt hatte. Also haben wir im Bild in meinem Kopf den Nachtisch wo anders hingestellt – ich habe dabei festgestellt, dass ich diesen Nachtisch nur will und Heißhunger darauf habe, wenn er an einer bestimmten Position auf dem Tablett steht (klingt albern, stimmt aber tatsächlich!).
        Und so sind wir negative Situationen durchgegangen und haben sie zu positiven Bilder umgebaut und haben positive Situationen eingebaut und verstärkt. Nachdem mein zugänglichster Sinneskanal wohl der visuelle ist, lief dabei sehr viel über “innere Bilder” “schöner Bilder im Kopf machen” – zum Abschluß wurden die Eindrücke und Bilder in einer Hypnosesitzung im Unterbewusstsein gefestigt.
        Eine schöne Szene gibt es noch: In der ersten Hypnose entstand das Bild einen Hebels den ich umlegen will, ich weiß noch, dass er groß und schwer und rostig war, ich konnte das Gefühl dieses Hebels tatsächlich in meiner Hand spüren und spannte jeden Muskel an um ihn von links nach recht umlegen zu können. Bei der zweiten Sitzung sollte ich noch ein mal an diesen Hebel denken – und er war immer noch auf der rechten Seite, also da wohin ich ihn umlegen wollte!
        Das war für mich die Bestätigung, dass dieses “Klick” um die Bulimie los zu lassen erfolgt war!

        Grundsätzlich muss ich schon sagen, dass schon sehr viel in mir bereit war ein anderes Leben anzufangen, mir fehlte noch ein Schupps, etwas Werkzeug um über die erste Hürde zu kommen.
        Nach diesen 2 Tagen Coaching – übrigens waren das die ersten Tage seit JAHREN ohne Erbrechen – spielte es einfach keine Rolle mehr.
        Ich hab in früher schwierigen Situationen meine neuen Bilder ins Gedächnis gerufen und konnte alte Bilder weiter ziehen lassen.

        Selbst die ersten 3 Schwangerschaftsmonate in denen ich extrem mit Übelkeit und Schwangerschaftserbrechen zu kämpfen hatte, haben keinen “Rückfall” ausgelöst, auch wenn ich mich manchmal an alte Zeiten zurück erinnert hab. Ich denke heute ist es das Festhalten an der Gewissheit “Ich habe ein gesundes Verhältnis zum Essen” was hilft nicht zurück zu gehen.

        Ich weiß, es klingt alles ein bisschen überzogen und nicht glaubwürdig, ich selbst hätte jeden, der mir das erzählt hätte wohl ausgelacht. Aber ich bin sehr dankbar, dass ich auf die Homepage meines Coaches gestoßen bin und mich ziemlich spontan dazu entschieden habe es einfach zu probieren.

        So, ich hoffe es halten mich jetzt nicht alle für verrückt ;-)

        Ich wünsche jedenfalls Allen, die noch auf der Suche nach ihrem Weg sind gesund zu werden alles erdenklich Gute! Es gibt für jeden einen Weg daraus, der sieht an Anfang vielleicht merkwürdig aus, aber manchmal lohnt es sich etwas abseits von bekannten Pfaden etwas Neues zu probieren.
        Ob das ein Treffen bei den OAs ist, ein Coaching bei Simone oder einem anderen Coach, oder oder oder…ich glaub wichtig ist nur, dass man aufhört sich mit der Essstörung zu arrangieren und ihr mehr und mehr Platz zu geben. Wenn man anfängt den Platz in seinem Leben Stück für Stück mit schönen, angenehmen, gesunden Dingen zu füllen ist irgendwann kein Platz mehr für die ES da und man kann ihr ohne diesen Kampfgedanken hinterher winken und sich besseren Dingen zuwenden.

        Puh, das war ein langer Monolog!

        LG, Kathrin

        • Simone Happel sagt:

          Liebe Kathrin,

          ganz herzlichen Dank für Deine ausführliche Beschreibung. Ich finde, es klingt spannend. Diese “inneren Bilder” finde ich auch sehr wichtig und arbeite im Workshop z. B. durch die Phantasiereisen damit. Ich selbst habe ganz zu Anfang meiner “Karriere” als Bulimikerin einige Sitzungen bei einem Hypnosetherapeuten gehabt. Ich fand das zwar recht angenehm, konnte aber keine “großen Erfolge” verzeichnen und habe diese Therapie abgebrochen. Allerdings habe ich das hauptsächlich getan, weil meine Eltern die Kosten trugen und mich auch noch hinfahren mussten. Dies hat mir enorm viel Druck gemacht und war sicher kontraproduktiv. Außerdem kommt es – glaube ich – auch darauf an, zur richtigen Zeit am entsprechenden Ort zu sein. Vielleicht hätte mir diese Therapie zu einem späteren Zeitpunkt viel mehr gebracht?

          Ich wünsche Dir ganz viele weitere schöne Erfahrungen, auch mit dem Nachwuchs :)

          LG Simone

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