Die folgenden Tatsachen bzw. Verhaltensweisen können auf eine Essstörung hinweisen:
Zugehörigkeit zu der „klassischen“ Risikogruppe, d. h. höhere Schulbildung und überdurchschnittliche Sensibilität
Übertriebener Perfektionismus, der von Gefühlen der Wertlosigkeit begleitet wird
Reduktion der Nahrungsmenge
Eingrenzung auf kalorienarme Speisen
Starker Gewichtsverlust, der durch weite Kleidung kaschiert wird
Vermeiden gemeinsamer Mahlzeiten
Mangelnder Genuss beim Essen
Verzerrte Wahrnehmung des eigenen Körpers
Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, er wird als zu dick empfunden
Ungewöhnliche Kälteempfindlichkeit
Übermäßiges Interesse am Kochen und an neuen Rezepten, die für andere ausprobiert werden
Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Gereiztheit und depressive Zustände
Extreme Angst vor Gewichtszunahme
Häufige Gewichtsschwankungen
„Hamsterbacken“ durch geschwollene Ohrspeicheldrüsen
Soziale Isolation, Geheimniskrämerei
Fressanfälle, Horten von Nahrungsmitteln
Regelmäßiger Toilettengang nach dem Essen, lange Aufenthalte im Bad
Zahnschäden bzw. Veränderungen von Laborwerten
Exzessives körperliches Training, Ignorieren von Ermüdung und Erschöpfung
Eigenartiger Umgang mit Nahrung, bizarre Essgewohnheiten
Konsum von Abführmitteln und/oder harntreibenden Mitteln
Ausbleiben der Regelblutung
Übertriebene Fixierung auf „gesunde“ Nahrungsmittel


