Welche Vorbeugenden Maßnahmen können wir ergreifen, damit eine Essstörung erst gar nicht auftritt?
Was kann die Familie tun?
- den gesunden und genussvollen Umgang mit Essen vorleben
- Mahlzeiten so oft wie möglich gemeinsam einnehmen
- die Individualität (auch in Bezug auf die Geschmacksvorlieben) jedes einzelnen Familienmitglieds akzeptieren
- die Kinder altersgerecht bei der Zubereitung des Essens einbeziehen
- den eigenen Körper akzeptieren
- Konfliktfähigkeit und Diskussionskultur vorleben
- Kreativität und Ausdrucksmöglichkeiten fördern
- eine kritische Auseinandersetzung mit Medienbotschaften und Trends vorleben
- die Rollenvielfalt beider Geschlechter vermitteln
- Vorbereitung von Jugendlichen auf die körperlichen und psychischen Veränderungen in der Pubertät und eine verständnisvolle Begleitung
- Aufklären über die Risiken von Diäten
Was kann die Schule tun?
Durch selbsterfahrungsorientierte Präventionsarbeiten basierend auf einem Konzept der Lebenskompetenzentwicklung kann die Schule:
- das ICH stärken
- die Beziehungsfähigkeit stärken
- das Erkennen und Äußern von Gefühlen unterstützen
- die Genussfähigkeit stärken
- die Entwicklung eines positiven Körperbildes unterstützen
- die Kreativität fördern
- helfen, Konflikte wahrzunehmen und zu lösen
- die Entwicklung einer gesunden Geschlechtsidentität fördern
- gesunde Lebensmittel in der Cafeteria anbieten
- Beratung – z. B. durch Vernetzung mit psychosozialen Institutionen – anbieten
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet auf Ihrer Seite über Essstörungen eine Liste mit Präventionsangeboten für Eltern/Angehörige und für Lehrer. Hier gibt es auch eine Liste mit Beratungsmöglichkeiten und -stellen.
Des Weiteren gibt es folgende Bücher:


