Eine Depression (lat. Depression = Niederdrücken), oftmals auch als depressive Episode bezeichnet, ist die am häufigsten auftretende psychische Erkrankung.
Sie drückt sich hauptsächlich durch Antriebslosigkeit, Interessen- und Freudlosigkeit, ein gestörtes Selbstwertgefühl und die Abschwächung der Fremdwertgefühle aus.
Weiterhin fühlen sich Depressive häufig minderwertig, hilflos, entscheidungsunfähig, müde, ängstlich und hoffnungslos. Bei einer akuten Depression sind die Betroffenen häufig nicht in der Lage, einfachste Tätigkeiten wie einkaufen oder abwaschen zu verrichten, bereits das morgendliche Aufstehen kann dann Probleme bereiten. Negative Eindrücke und Gedanken werden häufig überbewertet und positive Aspekte nicht wahrgenommen.
Depressionen äußern sich häufig auch in körperlichen Symptomen wie z. B. Appetitlosigkeit, Schlafstörungen oder Kopfschmerzen.
Auch kann eine verstärkte Infektionsanfälligkeit beobachtet werden. Je nach Schwere der Depression kann diese mit latenter oder akuter Selbstmordgefahr verbunden sein.
In den vergangenen Jahren wurde in den entwickelten Ländern ein starker Anstieg der depressiven Erkrankungen beobachtet, ganz besonders in den hoch industrialisierten Ländern.
Bei Frauen werden Depressionen im Durchschnitt doppelt so oft wie bei Männern diagnostiziert.
Viele Frauen, die unter einer Essstörung leiden, kennen depressive Episoden.
Eine informative Seite zum Thema ist Depressionen verstehen.
Ein ausführliches Forum für Menschen, die unter Depressionen leiden ist Depri Net.
Lesenswert ist auch das „Tagebuch einer Depression“ und hier kannst du einen kurzen Selbsttest machen.
Folgende Bücher beschäftigen sich mit dem Thema Depression:


