Wie stellst du dir ein Leben
ohne Essstörung vor?

Stell dir vor, du würdest nicht mehr über Essen nachdenken.

Stell dir vor, es gäbe in deinem Kopf keine Einteilung in „gute“ und „schlechte“, „gesunde“ und „ungesunde“ oder „erlaubte“ und „verbotene“ Lebensmittel.

Stell dir vor, du würdest nichts mehr über Kalorien, Fette, Kohlehydrate und Inhaltsstoffe wissen wollen.

Stell dir vor, du würdest einen Salat essen, obwohl du eine Pizza essen könntest.

Stell dir vor, du würdest eine Pizza essen, obwohl du einen Salat essen könntest.

Stell dir vor, du dürftest Nachtisch essen.

Stell dir vor, deine Stimmung wäre nicht von der Zahl abhängig, die die Waage dir anzeigt.

Stell dir vor, du würdest gar keine Waage mehr betreten.

Stell dir vor, du würdest deinen Körper nicht mehr als Feind und Verräter ansehen.

Stell dir vor, du würdest dein natürliches Hunger- und Sättigungsgefühl spüren und darauf hören.

Stell dir vor, du hättest vollstes Vertrauen in deine natürlichen Körperfunktionen.

Stell dir vor, Supermärkte wären keine Bedrohung mehr für dich.

Stell dir vor, Diäten würden keine Rolle mehr für dich spielen.

Stell dir vor, Ernährungspläne und –trends wären dir egal.

Stell dir vor, Schönheitsideale würden dich nicht mehr interessieren.

Stell dir vor, Einladungen zum Abendessen würden dich nicht mehr stressen.

Stell dir vor, du würdest dich nicht mehr für einen Event in ein Kleidungsstück hungern.

Stell dir vor, du würdest aus purer Freude an der Bewegung Sport machen.

Stell dir vor, es gäbe kein Wunschgewicht mehr für dich.

 

Stell dir vor, du würdest dich nicht mehr schuldig fühlen.

Stell dir vor, du würdest dich nicht mehr schämen.

Stell dir vor, du wärst nicht mehr einsam.

 

Stell dir vor, es gäbe nichts mehr zu optimieren und zu verbessern.

Stell dir vor, du könntest den IST-Zustand voll und ganz akzeptieren.

So ist ein Leben ohne Essstörung.

 

Wie du dahin kommst?

 

In dem du deinen IST-Zustand voll und ganz akzeptierst.

 

In dem du aufhörst, (gegen dich selbst) zu kämpfen.

In dem du aufhörst, (vor dir selbst) wegzulaufen.

In dem du aufhörst, (dich selbst) zu verurteilen.

 

In dem du beginnst, (dich selbst) zu verstehen.

In dem du beginnst, (dir selbst) zu verzeihen.

In dem du beginnst, (dich selbst) zu genießen.

 

JETZT!

lebenshungrige Grüße

Simone

2 Antworten

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