Es gibt nur einen Menschen, der dafür verantwortlich ist, ob du gesund und glücklich sein wirst, oder nicht.

Dieser Mensch bist du selbst.

Andere können dich unterstützen und dir beistehen, doch „machen“ kann es niemand für dich.

Du kannst es nicht tun, in dem du deinen Fokus weiterhin auf das Essen und auf dein Gewicht richtest.

Und du kannst es nicht tun, in dem du weiter machst wie bisher und hoffst, dass es irgendwie durch irgendwen irgendwann von alleine passiert.

Doch du kannst dir Zeit nehmen und Raum schaffen, damit du dich kennen, verstehen und mögen lernst.

Wenn du dem Selbsthass und den Selbstzweifeln Stück für Stück die Nahrung entziehst, kann die Essstörung verhungern.

Du kannst dir Menschen suchen, die dich auf diesem Weg begleiten und „Werkzeuge“ finden, die dir helfen.

Vor allem kannst du diesem Selbsterfahrungs-Prozess oberste Priorität einräumen in deinem Leben.

Es passt gerade nicht, weil das Studium so stressig ist, die Kinder noch klein sind, du gerade einen neuen Job hast, oder weil…?

Wie lautet deine aktuelle Lieblings-Ausrede?

Jeder Mensch hat jeden Tag 24 Stunden zur Verfügung.

Und wir bestimmen alle selbst, wie wir diese 24 Stunden verbringen.

Du musst arbeiten? Dich um Familienangehörige kümmern? Lernen? …?

Nein. Das musst du nicht. Sondern du entscheidest dich dafür, es zu tun.

Weil es Konsequenzen haben wird, wenn du es nicht tust.

Und es hat auch Konsequenzen, wenn du vorrangig Zeit in andere Dinge und Menschen investierst und nicht in dich.

Du „bezahlst“ mit noch mehr Krankheit und unglücklich sein.

Du bekommst was du willst, wenn du dir gibst, was du brauchst!

Der Knackpunkt ist, dass es andersherum funktioniert, als wir zunächst glauben:

Wenn du dich gut um dich selbst kümmerst, bist du besser und effektiver in deinem Job oder beim Lernen!

Wenn du dich gut um dich selbst kümmerst, bist du eine bessere und liebevollere Mutter, Partnerin, Tochter,…!

Weil du gesünder und glücklicher sein wirst, wenn du dich gut um dich selbst kümmerst!

Mit anderen Worten:

Gerade dann, wenn du besonders viel um die Ohren hast, ist es besonders wichtig, die Nummer 1 auf deiner Prioritätenliste zu sein!

 

Mach dir doch heute mal (schriftlich) bewusst, welche Ausreden du immer wieder findest und wie du deine Genesung dadurch boykottierst.

Und verurteile dich nicht dafür, erkenne es, verstehe es.

 

lebenshungrige Grüße

Simone