Liebe Lebenshungrige,

was hast du dir heute Gutes getan?

 

Ich habe heute Morgen um 7.10 Uhr draußen in der Sonne gesessen und meditiert.

Es war großartig!

Denn während des Meditierens gibt es mittlerweile immer wieder Momente in denen ich komplett in mir selbst versinke.

Dann bin ich einfach nur da. Ich denke nicht. Und das ist unglaublich wohltuend!

Und dann gibt es während des Meditierens die anderen Momente, in denen Gedanken auftauchen.

Heute war es unter anderem die Erkenntnis, wie sehr ich Meditationen mittlerweile genießen kann.

Gleich darauf tauchte die Frage auf: Warum eigentlich?

Und die Antwort lautete: Weil deine Seele auftanken kann!

Es gibt kein falsch oder richtig

Immer wieder haben Lebenshungrige die Befürchtung, dass sie nicht richtig meditieren.

„Ich schweife immer wieder ab und kann den angeleiteten Meditationen nicht komplett folgen!“

Na und? Das ist in Ordnung! Wenn du es realisierst, komm zurück und folge der Anleitung, bis du wieder abschweifst…

„Da ist so unglaublich viel los in meinem Kopf!“

Ich weiß! Und es ist so wichtig, dass du das auch realisierst!

Denn in dem Moment, in dem es dir bewusst wird, hast du eine gesunde Distanz zu diesen Gedanken.

Du nimmst dich als Denkerin deiner Gedanken war.

Und wenn es die Denkerin und den Gedanken gibt, kannst die Denkerin den Gedanken hinterfragen und hält ihn nicht automatisch für „die Wahrheit“!

Beispiel gefällig?

Du denkst: Ich muss heute ganz viel lernen!

Wenn du diesen Gedanken für die Wahrheit hältst, erzeugt er viel Druck in dir.

Und dieser Druck füttert die (Ess)Probleme an.

Doch wenn du ihn als Gedanken erkennst und hinterfragst, kannst du dir Erleichterung verschaffen:

Muss ich heute wirklich ganz viel lernen?

Was genau ist „ganz viel“?

Muss ich wirklich ganz viel lernen, oder glaube ich es zu müssen, weil ich Angst habe zu versagen?

Warum habe ich immer wieder diese Angst?

Oder meine ich ganz viel lernen zu müssen, weil ich glaube, nicht sonderlich intelligent zu sein?

Und warum glaube ich das eigentlich?

Was ist bisher dabei rausgekommen, wenn ich geglaubt habe, ganz viel lernen zu müssen?

Vielleicht geht es auch darum, einen Ausgleich zu schaffen, eine Stund lernen und eine Stunde Spaß und/oder Entspannung?

Ist das nicht möglicherweise der gesündere und erfolgreichere Weg?

Wie konkret kann das aussehen?

Ich könnte mich eine Stunde in die Badewanne legen und dabei diesen Film schauen, den ich schon so lange sehen möchte!

Eine Stunde konzentriertes Lernen ist machbar und ausreichend.

Und jetzt, wo ich mich auf die Wanne und den Film freue, ist das gar nicht mehr so dramatisch.

Ja, das klingt gut und es fühlt sich gut an!

ENT-SPANNUNG…

 

Innerliches Auftanken

Es ist wirklich entscheidend für deinen Genesungsweg, deine ganz persönlichen Seelen-Tankstellen zu kennen und zu nutzen.

Wenn du ein Auto hast, dann weißt du, dass es ohne Benzin nicht fährt.

Egal wie neu und wie gepflegt das Auto ist, egal wo es steht, ohne Benzin wird es nicht fahren.

Und du würdest auch nie auf die Idee kommen, darüber mit deinem Auto zu diskutieren:

Komm Auto, fahr doch die nächsten 100 km noch ohne Benzin, dann tanke ich dich auch auf, okay?

No way!!!

Doch mit dir selbst, mit deiner Seele, mit deinen Bedürfnissen, machst du das ganz selbstverständlich:

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!

Wenn ich XY erledigt habe, dann habe ich Zeit für mich!

Wenn AB endlich geschafft ist, dann kann ich mir etwas gönnen!

Wenn deine Seele hungert, dann drückt sie das mit Hilfe deines Körpers über die (Ess)Probleme aus!

Deshalb geht es nicht darum, dein Essverhalten oder dein Gewicht zu kontrollieren, sondern dafür zu sorgen, dass deine Seele satt ist.

Es kann sein, dass schreiben, komponieren, meditieren, tanzen, singen, malen, – was auch immer – dein Seelenfutter ist.

Was sind die Dinge, bei denen du die Zeit vergisst, die dir gut tun, die dich einfach glücklich machen ohne Grund?

Tue sie! Wieder und wieder! Lerne, rechtzeitig aufzutanken!

Schaffe Raum für diese Dinge, dadurch schaffst du Raum für deine Seele, für dich selbst.

Und, der entscheidende Nebeneffekt:

Was deine Seele nährt, entzieht den (Ess)Problemen die Nahrung!

Lass dir dein Leben schmecken

Simone @lebenshungrig