Ist dir bewusst, wie stark die Stimme deiner „inneren Kritikerin“ ist?
Und das Tragische ist, dass es deine eigene (innere) Stimme ist. Sie ist früh entstanden, in deiner Kindheit, durch die Menschen, bei und mit denen du aufgewachsen bist. Doch während du früher abhängig von diesen Menschen gewesen bist und dich häufig tatsächlich unterordnen und funktionieren musstest um in diesem System klar zu kommen, verhältst du dich heute noch immer so.

Du hast gelernt, dich selbst – deine Meinung, deine Bedürfnisse und deine Gefühle zu unterdrücken.

Doch heute unterdrückst du dich selbst, bzw. lässt dich von anderen unterdrücken, obwohl es nicht mehr überlebenswichtig ist. Das klingt dann häufig so:
Mein Freund verlangt von mir, dass…
Meine Mutter erwartet von mir, dass…
Die Gesellschaft fordert von mir, dass…

Doch egal wer was von dir erwartet, fordert oder verlangt, du musst es nicht tun!

Es ist wichtig zu verstehen, dass das alte Gefühl der Abhängigkeit und Hilflosigkeit in diesen Situationen auftaucht.
Doch du bist nicht mehr so klein und abhängig, du fühlst dich so, weil du an vertraute Situationen von früher erinnert wirst, die bekannte Gefühle auslösen.
Durch Zeit und Wiederholung hast du gelernt, dich zu unterdrücken.
Und durch Zeit und Wiederholung kannst du auch lernen, dich auszudrücken, du selbst zu sein, zu dem zu stehen, was du bist, denkst, fühlst und willst.
Doch es ist nötig, das bewusst tun, denn unterbewusst und quasi wie von alleine, fällst du in das alte, aber vertraute Elend zurück.
Und du darfst das wieder und wieder tun, so lange, bist dir das Neue vertrauter als das Alte ist.
💎 Rede bewusst so mit dir, wie du es dir von (d)einer besten Freundin wünschst. Rede so mit dir, wie es deine Eltern nicht konnten, du es aber gebraucht und verdient hättest.
💎 Schreibe dir selbst aufmunternde Briefe.
Werde deine beste Freundin, deine engste Vertraute, dein größter Fan.
Und die (Ess)Probleme werden verhungern!