Ist dir bewusst, dass es überwiegend negative Gefühle sind, die deine (Ess)Probleme füttern?

Diese Gefühle basieren auf Erfahrungen aus der Vergangenheit, die wir un(ter)bewusst auf die aktuelle Situation übertragen.

Doch wenn wir bereit sind, uns diese Gefühle anzuschauen, zu erkennen, welcher alte Glaubenssatz dem Gefühl vorausgegangen ist, können wir heilen.

Meist sind es einige „Muster“, die wir in unserer Kindheit erfahren haben und die Scham, Wut und/oder Ängste in uns ausgelöst haben. Da wir diese Gefühle nicht angemessen ausdrücken konnten/durften, haben wir lernen müssen, sie zu unterdrücken. Erleben wir jetzt eine ähnliche Situation, kommt das „alte“ Gefühl zurück, wir machen eine ähnlich schmerzhafte Erfahrung und unterdrücken uns selbst und unsere Gefühle noch mehr.

💎 Wenn du das nächste Mal (Ess, Hunger oder Kotz)Druck verspürst, oder gerade einen Rückfall hattest, versuche mal schriftlich herauszufinden, welche Gedanken und Gefühle der Situation vorausgegangen sind. Was hat sie „angefüttert“? Und dann schaue mal in deine Vergangenheit/Kindheit und finde eine ähnliche Situation. Frage dich, was dieses Kind damals gebraucht hätte. Welche Art von Zuwendung, Unterstützung, Halt oder Bestätigung wäre nötig gewesen?
💎 Und dann lerne – am Besten mit professioneller Unterstützung – dir selbst genau das zu geben. Rede beispielsweise bewusst so mit dir, wie du es als Kind gebraucht hättest.
Dadurch werden die negativen Emotionen weniger, du baust weniger Druck auf, machst gesündere Erfahrungen und entziehst den (Ess)Problemen die Nahrung.