Ist dir bewusst, dass es nicht egoistisch sondern gesund ist, dein psychischen und physischen Bedürfnisse ernst zu nehmen?
Wenn du (Ess)Probleme hast, hast du gelernt, Bedürfnisse mit deinem Mind zu unterdrücken.

Warum?

Weil du in deiner Kindheit Erfahrungen gemacht hast, durch die Glaubenssätze entstanden sind, die du für wahr hältst. Sätze wie: „Ich kann meinem Körper nicht vertrauen!“ oder „Ich muss immer perfekt leisten!“ … Du folgst diesen Glaubenssätzen in der Hoffnung, dass andere dir die Bestätigung von Außen geben, die in dir nicht vorhanden ist. Manchmal geht das so weit, dass du deine Bedürfnisse gar nicht mehr wahrnehmen kannst und deine Grenzen permanent überschreitest.
Doch dieses Unterdrücken deiner Bedürfnisse, deiner Emotionen, deines Selbst erzeugt Druck in deinem Körper. Und deine (Ess)Probleme sind der verzweifelte Versucht deines Systems, diesen Druck abzubauen und auszugleichen.
Den Genesungsweg zu gehen bedeutet einerseits zu lernen, den Druck gesünder auszugleichen.
Doch vor allem bedeutet es, immer weniger Druck entstehen zu lassen, damit immer weniger Ausgleich nötig ist.

Wie?

In dem du dir Zeit und Raum gibst, deine Bedürfnisse (wieder) wahr zu nehmen und deine psychischen und physischen Grenzen zu achten. Denn so entziehst du den (Ess)Problemen häppchenweise die Nahrung.