Ist dir bewusst, dass du mit einem natürlichen Hunger- und Sättigungsgefühl auf die Welt gekommen bist?
Und das ist auch immer noch da, unter deinem Misstrauen und deiner Angst.
💎 Kein Kopf kann das so gut regeln, wie dein Körper.
Und dein Körper ist dazu da, dein Überleben zu sichern und er will weder Über- noch Untergewichtig sein.
Seit über 20 Jahren leben ich jetzt ohne Waage und Esspläne, ohne Ge- und Verbote, ohne Angst und voller Vertrauen in meinen Körper.

Und er dankt es mir mit gleichbleibend gesundem Gewicht!

Doch um dorthin zu kommen habe ich erkennen müssen, dass ich immer unglücklicher und kranker geworden bin, je stärker ich versuchte, meinen Körper zu kontrollieren.
Als ich bereit war, diese Kontrolle aufzugeben, begann ich zu heilen.
Ich habe begriffen, dass meine Gedanken über meinen Körper und die Erwartungen die ich (an ihn) hatte, meine Probleme erzeugt hatten und nicht mein Körper selbst.
💎 Hinterfrage deine Gedanken (über deinen Körper) immer wieder bewusst, denn deinen Körper hinterfragst du ständig unbewusst.
💎 Nimm deine Aufmerksamkeit immer wieder bewusst von deinem Essverhalten weg und richte sie auf dich selbst. Finde heraus, wonach du wirklich hungerst und lerne, dich selbst innerlich zu nähren.
💎 Erinnere dich immer wieder daran, dass du nicht gegen die (Ess)Probleme gewinnen kannst, doch du kannst sie aushungern, indem du dein Selbstbild Häppchen für Häppchen verbesserst.
Ist dir bewusst, womit du deinen Mind fütterst?

Welche Gedanken und Gefühle lösen die (Sozialen) Medien, die du konsumierst, aus?

💎 Und was erschaffst du, wodurch drückst du dich (kreativ) aus?
Wer (Ess)Probleme hat, der unterdrückt sich selbst, sein Selbst, aus Angst, nicht gut genug zu sein.
Diese Unterdrückung erzeugt einen inneren Druck, der sich häufig in Rückfällen entlädt.
Kreativer Ausdruck ist eine gesündere Möglichkeit, ein Teil dieses Drucks zu kompensieren.

Wie viel Zeit gibst du dir, um kreativ sein zu können?

💎 Dabei geht es nicht um ein Ergebnis, sondern um den Genuss des Prozesses.
Denn das ist pure Nahrung für deine Seele!
Ist dir bewusst, dass es die Kluft zwischen deinem Selbstbild und deinem Wunschbild ist, die deine (Ess)Probleme nährt?
Den Genesungsweg gehen bedeutet, diese Kluft zu erkennen und sie zu schließen in dem du Schritt für Schritt verstehst:

Du bist gut genug!

Und

 Du darfst du selbst sein!

💎 Durch Zeit und Wiederholung kann diese Erkenntnis in dein Unterbewusstsein sickern und deinen inneren Hunger stillen.
Und je mehr der gestillt ist, desto leichter verhungern deine (Ess)Probleme!
Ist dir bewusst, dass du die Situation anderer oft viel realistischer beurteilen kannst, als deine eigene?

Wie oft hast du gute Ideen, Ratschläge oder Tipps für andere?

Wird beispielsweise eine gute Freundin von ihrem Partner verlassen und vergeht vor Liebeskummer, denkst du: „Wie gut, dass sie den los ist. Er hat ihr gar nicht gut getan und irgendwann wird sie das auch so sehen können.“ Du stehst deiner Freundin zur Seite und einige Monate später sagt sie: „Wie gut, dass ich den los bin!“
💎 Du kannst eine Situation realistischer betrachten, wenn du (emotionalen) Abstand dazu hast.
💎 Und je näher du dir selbst innerlich bist, desto größer ist dein (emotionaler) Abstand zu deinen eigenen (Ess)Problemen, zu Situationen im Außen.
💎 Und je größer dieser Abstand ist, desto realistischer und somit auch gesünder kannst du mit Situationen umgehen.
Wirst du dann beispielsweise von deinem Freund verlassen und er hat dir im Grunde nicht gut getan, denkst du relativ bald: „Ich habe es verdient, besser behandelt zu werden“ und nicht: „Ich bin einfach nicht liebenswert und ich hätte mich mehr anstrengen müssen, ich sollte dünner und schöner sein, bestimmt finde ich nie wieder einen Freund!“
💎 Je größer die Nähe zu dir selbst ist, desto kleiner werden deine (Ess) Probleme!
Ist dir bewusst, dass dein Selbstwertgefühl geschwächt wird, wenn du versuchst, deine (Ess) Probleme in den Griff zu bekommen?
Denn das funktioniert nicht und dadurch „beweist“ du dir, dass du nicht gut genug – nicht diszipliniert – bist.
Doch wenn du den Fokus weg von deinem Essverhalten und von deinem Gewicht nimmst und auf dein Selbstwertgefühl richtest, wirst du merken, dass Veränderung möglich ist.
🌀 Diese Erfahrungen stärken deine Selbstsicherheit. Und mit jeder Portion Selbstsicherheit entziehst du den (Ess)Problemen Nahrung.
Sie werden dann ganz von alleine abnehmen.
💎 Erinnere dich selbst immer wieder daran:

Die (Ess)Probleme sind das Symptom und der Mangel an Selbstwert ist das ursprüngliche Problem.

Und wenn du das Problem kennst, kannst du es auch lösen.
Ist dir bewusst, was Selbstheilung bedeutet?
Für mich hat es zwei entscheidende Aspekte:
1. Ich SELBST bin dafür verantwortlich, dass ich heilen kann. Das heißt aber nicht, dass man es es alleine schaffen muss. Im Gegenteil, das halte ich für schwer bis unmöglich. Doch es heißt, dass ich herausfinde, was bzw. wer mich wie begleiten kann.

Mein Motto: Sei dir SELBST gegenüber absolut ehrlich und nutze das was dir hilft, solange du es brauchst!

2. Es geht darum, mich SELBST, mein SELBST, zu heilen in dem ich mir mehr und mehr erlaube, die zu sein, die ich bin. Das kann ich nur, wenn ich durch Selbsterkenntnis, Selbstverständnis und Selbstannahme verstehe, dass nicht ich ein Problem bin, sondern dass mein Denken (über mich) mir Probleme macht!

Es war nie mein Körper, der mir im Weg stand, es war mein Kopf!

Ist dir bewusst, dass die Dinge sind, wie sie sind – ob du sie akzeptierst, oder nicht?

Sehr lange habe ich gegen meine (Ess)Probleme gekämpft.

Ich wollte sie nicht haben und versuchte immer wieder, mein Essverhalten und mein Gewicht „in den Griff“ zu bekommen.

Doch damit habe ich die (Ess)Probleme gestärkt und mich selbst geschwächt.

Denn ich konnte weder mein Essverhalten noch mein Gewicht in den Griff bekommen.
💎 Alles begann sich zu ändern, als ich diese Tatsache akzeptierte. Denn es gab durchaus etwas, was ich ändern konnte! Ich begann herauszufinden, womit – durch welche Gedanken, Gefühle und Handlungen – ich die (Ess)Probleme fütterte. Und ich begann zu verstehen, warum ich das tat.

Selbsterkenntnis, Selbstverständnis und Selbstannahme wurden mit der Zeit immer größer, die (Ess)Probleme wurden immer kleiner.

💎 Wenn du aufhörst, die (Ess)Probleme zu bekämpfen und beginnst, sie zu verstehen, kannst du sie besiegen!
Ist dir bewusst, dass die Veränderungen, die du dir wünschst, in deinem Kopf beginnen?
💎 Beobachte, womit du immer wieder gedanklich den Ur-Glaubenssatz „Ich bin nicht gut genug!“ fütterst:
🌀 Ich sollte disziplinierter sein!
🌀 Ich sollte das besser können!
🌀 Ich sollte das schneller schaffen!
Diese (gedanklichen) Ansprüche an dich setzen dich enorm unter Druck.

Und Rückfälle sind irgendwann die einzige Möglichkeit – Druck abzubauen, Pausen zu machen, runter zu kommen, dich abzulenken – die dir vertraut sind.

Doch was wäre, wenn du Folgendes über dich denken würdest:
🌀 Ich bin diszipliniert genug!
🌀 Ich kann das gut genug!
🌀 Ich schaffe das schnell genug!
💎 Stell dir vor, du würdest das glauben, kannst du die Entspannung fühlen?
💎 Nicht du bist das Problem, deine unrealistischen Ansprüche an dich machen dir Probleme!
Ist dir bewusst, wie häufig du dich selbst – dein Selbst – unterdrückst und welchen Druck das in deinem Körper erzeugt?
Vielleicht hast auch du verinnerlicht, dass du – vor allem als Mädchen – brav, angepasst, fleißig und hübsch sein solltest und dass du dafür Lob und Anerkennung bekommst.
🌀 Bist du im Alltag häufig angepasst und „bequem“ für andere?
🌀 Zweifelst du ständig an dir und deiner Meinung und selten an anderen?
🌀 Erhoffst du dir permanent Zuspruch und Komplimente von anderen?
💎 Wenn du (gedanklich) ständig bei „den anderen“ bist, ist niemand bei dir!
💎 Verbringe viel Zeit mit dir alleine und lerne, dir selbst zur Seite zu stehen!
💎 Je weniger du dich unterdrückst, desto mehr Nahrung entziehst du deinen (Ess)Problemen!
💎Je mehr du dein Licht leuchten lässt, desto heller strahlst du auch andere an!