Ist dir bewusst, dass deine Ansprüche an dich – auch in Bezug auf deine Genesung – oft ungesund hoch sind?
💎 Wenn du realisierst, dass du große Widerstände gegen das hast, was du glaubst, tun zu müssen, schaue dir deine Ansprüche an dich selbst an und befrage dann deinen Körper:
Was FÜHLT sich besser an?
„Ich muss jeden Tag 30 Minuten meditieren!“
oder
„Ich kann heute 10 Minuten meditieren!“
💎 Je kleiner deine Schritte sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass dir unterwegs nicht die Puste ausgeht

Ist dir bewusst, wonach du innerlich hungerst, wonach sich deine Seele gerade sehnt?

💎 Gibt dir jetzt ein paar Minuten Zeit, schließe deine Augen, verlängere dein Ausatmen und wandere durch deinen Körper.
Wo findest du Anspannung und Druck, vielleicht sogar Schmerz?
Atme bewusst in diese Bereiche und schicke Wärme und Weite dorthin.
Frage dich selbst dann, was du jetzt gerade wirklich brauchst:
 Ist es Ruhe?
 Ist es Bewegung?
 Ist es kreativer Ausdruck?
 Ist es ein gutes Gespräch?
…?
💎 Gib dir, was du brauchst und wenn es nur 5 Minuten sind!

Denn Selbstheilung bedeutet, viele Kleinigkeiten immer wieder zu ändern, sodass sie dein neues „normal“ werden können.

Ist dir bewusst, dass dein Körper nicht wirklich dein Feind ist, sondern dass dein Kopf ihn dazu macht?
Du bist mit einem natürlichen Hunger- und Sättigungsgefühl auf die Welt gekommen.
💎 Erlaube dir, wieder darauf zu hören!

Erst wenn dein Körper sich wieder auf dich verlassen kann, wenn er dauerhaft und ausreichend genäht wird, kannst du dich auch wieder auf deinen Körper verlassen!

💎 Entgifte deinen Kopf von all den unwahren Gedanken über dich und über deinen Körper und du entziehst deinen (Ess)Problemen die Nahrung!
Ist dir bewusst, dass dein negatives Selbstbild dein eigentliches Problem ist und nicht dein Essverhalten oder dein Gewicht?
Deshalb lautet die entscheidende Frage nicht:
„Wie bekomme ich mein Essverhalten und mein Gewicht (wieder) in den Griff?“
Sondern sie lautet:

„Wie bekomme ich ein positiveres Selbstbild, damit ich meinen (Ess)Problemen häppchenweise die Nahrung entziehen kann?“

💎 Ein positiveres Selbstbild bekommst du, je besser du dich kennen, verstehen und mögen lernst.
💎 Hör auf, vor dir selbst wegzurennen, verbringe bewusst Zeit mit dir alleine, gib deinen Wünschen und Bedürfnissen Raum.
Ist dir bewusst, dass der Genesungsweg ein Weg der vielen kleinen Schritte ist?
Es geht nicht darum, die eine „Wunderformel“ zu finden und anzuwenden, damit sich plötzlich alles ändert.

Sondern es geht darum, all die scheinbaren Kleinigkeiten in deinem Alltag zu erkennen, die deine (Ess)Probleme nähren.

Es geht darum, ihre Ursachen und Auswirkungen zu verstehen, sie zu akzeptieren, um sie verändern zu können.
Konkret geht es um Antworten auf die folgenden Frage:
🌀 In welchen Situationen gehst du immer wieder über deine Grenzen?
Noch konkreter:
💎 Wann machst du keine Pause, obwohl du eine brauchst?
💎 Wann stellst du die Wünsche und Bedürfnisse anderer Menschen über deine eigenen?
💎 Wann hörst du auf deinen Kopf, obwohl es um deinen Körper geht?
💎 Wann spielen Leistungen und Perfektion eine zu große Rolle?
💎 Wann glaubst du, nicht gut genug zu sein?

Wenn ein gesünderer Umgang mit dir selbst zur Gewohnheit geworden ist, kann das Wunder eintreten.

Denn dann bekommen die (Ess)Probleme keine Nahrung mehr und werden verhungern.
Ist dir bewusst, dass der Weg „Raus aus den (Ess)Problemen, rein ins satte Leben“ kein gerader Weg ist?

Denn es ist nicht so, dass du „Ursache 1“ erkennst und änderst, dass du danach „Ursache 2“ erkennst und änderst, usw.

Es ist viel mehr so, dass es diverse Erkenntnisse der selben Ursache braucht und dann geht es darum, Selbstverständnis zu bekommen, zu verstehen, warum du diese „Überlebensstrategie“ entwickelt hast. Danach geht es um Selbstannahme, um die Akzeptanz, dass du dieses Muster aus guten Gründen entwickelt hast.

Deshalb ist hier kein Platz mehr für (Selbst)Vorwürfe, sondern für (Selbst)Mitgefühl. Und das ist die Voraussetzung für Veränderung!

Aufgrund der Komplexität dieses Prozesses gehört es also dazu, Umwege zu gehen, im Kreis zu laufen und auch mal hinzufallen.

Entscheidend ist daher nur, immer wieder aufzustehen, sich mal eine helfende Hand reichen zu lassen und weiter zu gehen.

Stets mit dem einen Ziel vor Augen, ganz bei dir SELBST anzukommen, wahrhaftig du SELBST zu sein, denn dann werden die (Ess)Probleme irgendwann und irgendwo unterwegs verhungert sein.
Ist dir bewusst, wie negativ dein Kopfkino meistens ist?
Gedanken wie:
🌀 Ich kann das nicht!
🌀 Er mag mich nicht!
🌀 Ich bin nicht schön!
erzeugen negative Bilder in deinem Kopf und negative Emotionen in deinem Körper.

Du fühlst Schwere, Druck und Schmerz.

Und um das zu vermeiden versuchst du, im Außen zu widerlegen, wovon du innerlich überzeugt bist.
🌀 Du strengst dich an und sammelst Abschlüsse und Diplome um zu zeigen, dass du es kannst.
🌀 Du strengst dich an und verbiegst und verstellst dich, um zu zeigen, dass du liebenswert bist.
🌀 Du strengst dich an, machst Sport und Diäten, um zu zeigen, dass du schön werden kannst.
Doch egal wie sehr du dich anstrengst, es funktioniert nicht (lange).
💎 Denn einen inneren Mangel kannst du nicht mit Äußerlichkeiten stillen!!!
🌀Und weil du trotz all der Anstrengung nicht bekommst, wonach du so sehr hungerst, fütterst du (unbewusst) den Ur-Glaubenssatz „Ich bin nicht gut genug!“ 😔
… Und das nährt die (Ess)Probleme!

Es ist eine Abwärtsspirale, die in deinem Kopf beginnt.

💎 Und genau von dort aus kann sie auch zu einer Aufwärtsspirale werden!
💎 Erzähle dir bewusst bessere Geschichten und finde Beweise dafür in der Vergangenheit!
💎 Hinterfrage und widerlege deine negativen Glaubenssätze immer wieder!
💎 Du brauchst kein bestimmtes Gewicht oder Diplom und auch keinen bestimmten Partner, du brauchst eine gesunde Beziehung zu dir selbst!
Du bist bereits gut genug!

Bist du bereit, dass zu erkennen und dich zu erleichtern?

💎 Denn dann bekommst du all das, wofür du dich bisher so sehr angestrengt hast, quasi gratis dazu!
Ist dir bewusst, dass du häufig viel zu viel Energie in aussichtslosen Kämpfen vergeudest und dass dir das Leben deshalb häufig so schwer und anstrengend erscheint?
Kämpfst du beispielsweise immer wieder gegen deine (Ess)Probleme in dem du versuchst, dein Essverhalten zu kontrollieren, dann ist das so, als würdest du permanent gegen den Strom schwimmen.

Dadurch wirst du immer schwächer und hoffnungsloser…

🌀 Wenn du jedoch deine Energie dafür einsetzt, die Ursachen deiner (Ess)Probleme zu erkennen und zu verstehen, die Realität zu akzeptieren um dein Verhalten Schritt für Schritt ändern zu können, wird das Leben leichter und du entziehst den (Ess)Problemen die Nahrung.
💎 Miß deine Erfolge nicht an deinem Essverhalten, sondern an deinem Verhalten dir selbst gegenüber.
Ist dir bewusst, dass dein Körper dein wichtigster Begleiter auf deinem Genesungsweg ist?

Simpel gesagt: Negative Gedanken erzeugen negative Gefühle und die drücken sich im Körper durch Enge und Anspannung aus.

🌀 Sorgst du aber bewusst für Weite und Entspannung, beispielsweise durch leichte Dehnungsübungen, tiefes Atmen und Meditation, schafft das auch Entspannung, Weitsicht und Klarheit in deinem Kopf.

Genau das ist die Voraussetzung für positivere Gefühle, die zum anders Handeln motivieren, was wiederum gesündere Erlebnisse erzielen kann.

💎 Durch bewusstes Einsetzen deines Körpers kannst du aus einer (gedanklichen) Abwärtsspirale eine Aufwärtsspirale machen!