Ist dir eigentlich bewusst, wodurch dein innerer Hunger und der Ur-Glaubenssatz „Ich bin nicht gut genug!“ entstanden sind?

Du bist als Kind nicht ausreichend GESEHEN und GEHÖRT worden!
 Du bist als Kind nicht angemessen GEHALTEN und GESTÜTZT worden!
 Du bist als Kind nicht bedingungslos GELIEBT und so AKZEPTIERT worden, wie du bist!
Und weil Kinder während der ca. ersten sieben Lebensjahre egozentrisch sind und glauben, dass sich die Welt nur um sie selbst dreht, glauben sie, für alles verantwortlich zu sein, was (in der Familie) nicht funktioniert und fühlen sich schuldig.
Und als Erwachsene wiederholen wir (unbewusst) unzählige (Familien) Dramen gefüttert durch den (unbewussten) Wunsch, eine „alte Schuld“ zu begleichen und endlich „gut genug“ zu sein.
Auch wenn du heute rational weißt, dass du früher nicht verantwortlich warst, sitzt das Gefühl der Schuld und Scham noch in deinem Körper.
Das erkennst du daran, wenn du in einer aktuellen Situation rational erkennst, dass du nicht verantwortlich bist, dich emotional aber trotzdem unter Druck gesetzt fühlst und dieses Gefühl kaum auszuhalten ist und deine (Ess) Probleme nährt.

Im Grunde geht es darum, dein emotionales Inneres groß zu ziehen, damit du FÜHLST, dass deine Verantwortung nicht grenzenlos ist und um deiner Schuld und Scham die Nahrung zu entziehen!

Ist dir eigentlich bewusst, dass es nicht nötig ist, deine Ernährung zu kontrollieren?
Es ist nötig, deinem Körper wieder zu vertrauen und seine Signale zu beachten.

Dein Körper kommuniziert mit dir, du hast nur verlernt, ihm zuzuhören.

Doch das kannst du wieder erlernen!

Das Entscheidende dabei ist herauszufinden, wonach du eigentlich innerlich so sehr hungerst, denn auch das „perfekte“ Aussehen kann diesen Hunger nicht stillen!
Im Grunde hungerst du danach, ganz du selbst zu sein und deinen individuellen Hunger nach Leben zu stillen.
Und je mehr du bereit bist herauszufinden, was genau das für dich bedeutet, desto leichter wird es dir fallen, deinem Körper wieder zu vertrauen!