Buchempfehlung „HOW TO BE A BAWSE“ von Lilly Singh AKA SUPERWOMAN

Atmen. Lesen. Bawse?

Vielleicht ist es ein kleines bisschen übertrieben, aber Lesen ist für mich fast so natürlich wie Atmen. Ich lese täglich. Und oftmals mehrere Bücher parallel. Als kleines Kind habe ich es geliebt, dass mir meine Mutter jeden Abend im Bett etwas vorgelesen hat. Und sobald ich selbst lesen konnte, habe ich das auch leidenschaftlich getan. Und nie wieder damit aufgehört. Ich bin eine Bücher-Fresserin! 😉

Im Laufe meines Weges „Raus aus der Essstörung, rein ins Leben“ habe ich selbstverständlich eine Menge Selbsthilfebücher verschlungen. Damals gab es noch nicht so viele, die sich konkret mit dem Thema Essstörungen beschäftigt haben, wie heute.

Doch es waren und sind sowieso immer eine andere Art von Büchern, die mich am meisten inspiriert und motiviert haben: Die Bücher, oftmals (Auto)Biografien, von starken Frauen.

Unzählige Male habe ich mir selbst gesagt:

Wenn diese Frau mit XY klar gekommen ist, dann kommst du auch mit dieser Essstörung klar!

Diese Bücher haben mir den Glauben an mich selbst zurückgegeben, den ich mehr als einmal verloren hatte. Während sie mir gleichzeitig eine nötige Erholungspause von meiner eigenen Welt verschafft haben, in dem ich kurzzeitig in eine andere Welt eintauchen konnte.

WTF ist a Bawse?

Heute ist Karfreitag, ich liege mit meinem Latte Macchiato im Bett und lese „How to be a Bawse“ von Lilly Singh. Und falls du Lilly nicht kennst: Sie ist ein echter YouTube Star, ihr Kanal SUPERWOMAN hat über 11.000.000 Abonnenten. Und falls du das Wort Bawse nicht kennst: Kein Wunder, es ist eine Eigenkreation von Lilly.

Für eine Frau, die ihren Kanal SUPERWOMAN nennt, ist es nur konsequent, für ihren Buchtitel ein eigenes Wort zu erschaffen.

Während ein BOSS der Chef eines Unternehmens ist, ist eine BAWSE die Chefin ihres Lebens.

So in etwa würde ich Lilly Singhs Interpretation einer Bawse übersetzen. „How to be a Bawse“ ist für mich eine gelungene Mischung aus Autobiografie, (Lebens)Ratgeber und Unterhaltung. Kurz: Es ist ein gutes Buch!

Und Lilly Singh ist eine tolle Frau! Warum?

Sie ist authentisch und nutzt ihre Einzigartigkeit. Ihre Videos sind überwiegend Comedy-Videos. Beispielsweise gibt es regelmäßig Episoden mit ihren Eltern, die von Lilly selbst dargestellt werden. Lilly ist Kanadierin mit indischen Wurzeln und die sich dadurch ergebenden „Ost-West-Konflikte“ bieten eine Menge Material…

Lilly ist eine Frauen-Unterstützerin. Sie setzt sich als erfolgreiche Frau für Mädchen und Frauen ein und animiert ihre Zuschauerinnen (und Zuschauer) dazu, es ihr gleich zu tun.

In „How to be a Bawse“ schreibt Lilly, dass sie häufig gefragt wird, wofür in ihrem Leben sie am Dankbarsten ist. Ihre Antwort:

Für meine Depression.

Denn die Depression hat ihr gezeigt, dass ihr Leben in eine falsche Richtig geht und sie hat mit YouTube angefangen, um andere zum Lachen zu bringen. In der Hoffnung, dass sie sich langfristig dadurch auch selbst zum Lachen bringen könnte. „Everything I have today – every video, success an opportunity – is the direct result of taking that pain and turning it into something positive: Comedy.“

Und diesen letzten Punkt kann ich so sehr gut nachvollziehen. Auch ich bin heute sehr dankbar dafür, eine Essstörung gehabt zu haben. Und deshalb lautet eines meiner Matras für euch:

Entdecke die Chance hinter deiner Essstörung!

 

Fazit: Die BAWSE ist absolut lesenswert!

Solltest du also des Englischen mächtig und auf der Suche nach Inspiration, Unterhaltung und Information sein, dann besorge dir How to Be a Bawse: A Guide to Conquering Life!

Und falls du überlegst, ob es das Ebook oder die Hardcover-Variante sein soll: In diesem Fall empfehle ich das Hardcover!

Warum? Weil „How to be a Bawse“ ein Buch ist, das optisch sehr ansprechend gestaltet ist: Es gibt viele tolle Fotos und inspirierende Zitate, es gibt viel Farbe.

Generell halte ich es wie folgt: Sachbücher kaufe ich als Hardcover, damit ich darin rumblättern und reinschreiben kann. Belletristik lese ich nur noch auf dem Kindle Paperwhite.

Superwoman in Action

Und falls du keine Lust auf das Buch hast, kannst du trotzdem eine Bawse sein 😉

Außerdem kannst du dich via YouTube von Superwoman inspirieren und unterhalten lassen.

Denn: Alles, was Spaß macht, ist Therapie…

lebenshungrige Grüße und Frohe Ostern

Simone

Warum dein Gewicht nichts
über deinen Wert aussagt

20.000 ist eine beeindruckende Zahl, oder?

Naja, 20.000 Sandkörner sind nur ein kleines Häufchen Sand, doch 20.000 Felsbrocken können eine unüberwindbare Hürde sein. Es ist also auch eine Frage der Relation, wie sehr uns etwas beeindruckt oder beeinträchtigt.

Und sind 20.000 Facebook-Fans jetzt viel oder wenig?

Auch das ist eine Frage der Relation. Für einen Mega-Star ist das nur ein kleines Häufchen, für einen Newcomer ist es eine unüberwindbare Hürde.

20.000 Lebenshungrige

Diese Zahl beschäftigt mich heute, weil die Facebook-Seite von lebenshungrig mit großer Wahrscheinlichkeit im Laufe des Tages mehr als 20.000 – sogenannte – Fans haben wird.

Und sie beschäftigt mich, weil sie mir zwei Dinge zeigt, die auch für dich interessant sein können:

1: Richte deine Aufmerksamkeit auf das, was funktioniert!

2: Äußerliche Bewertungen verändern deinen inneren Wert nicht!

Aufmerksamkeit und Funktion

Schon mehr als einmal habe ich festgestellt, dass ich den Weg, den ich durch die Essstörung gegangen bin, durch lebenshungrig wiederhole. Aber auf einer ganz anderen Ebene. Und schon in der Klinik bin ich – mit Hilfe eines inneren Bildes – auf diesen Prozess aufmerksam gemacht worden: Unser Weg ist wie eine Spirale, wir kommen immer wieder an der selben Stelle vorbei, jedoch jedes Mal eine Ebene höher. Noch heute hilft mir dieses Bild sehr.

Denn ich habe verstanden, dass ich eben nicht – wie so oft gedacht – im Kreis laufe und mich auf der Stelle drehe, sondern trotz diverser Wiederholungen weiter komme. Und ich habe auch verstanden, dass der Weg so gut wie nie eine Gerade, also die kürzeste Verbindung von A nach B, ist…

Im Laufe meines Weges raus aus der Essstörung habe ich begonnen, meine Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was für mich funktioniert. So habe ich mir beispielsweise bei meinen Besuchen der Selbsthilfegruppe OA – über deren 12 Schritte ich übrigens eine Video-Serie für euch plane – nur die Dinge rausgesucht, die mir wirklich geholfen haben. Den Rest habe ich einfach ignoriert.

Und als ich in Bezug auf die Sozialen Medien gemerkt habe, dass Facebook – warum auch immer – für lebenshungrig scheinbar „besser“ funktioniert als Twitter, habe ich meine Aufmerksamkeit auf Facebook gelenkt. Als ich bewusst damit begonnen habe, hatte die Seite gerade mal 78 „Fans“.

Bewertung und Wert

Wenn ich erst mal weniger als 50 kg wiege, dann habe ich mein Ziel erreicht und alles wird gut!

Diesen – oder einen ähnlichen Gedanken – habe ich zu Beginn meiner Essstörung permanent gehabt. Ich habe geglaubt, dass das Erreichen einer Zahl automatisch eine geradezu magische Wirkung auf mein Leben haben wird. Ich habe das geglaubt, weil ich meinen persönlichen Wert und die Qualität meines Lebens von meinem Gewicht abhängig gemacht habe.

Dumm war nur, dass sich – nach einem kurzen Hochgefühl – nichts geändert hat, als ich die „magische“ Grenze von 50 kg tatsächlich unterschritten hatte. Doch anstatt meinen Glaubenssatz zu hinterfragen, habe ich meine magische Grenze nach unten korrigiert…

Wenn ich erst mal 1.000 Facebook-Fans habe, dann habe ich mein Ziel erreicht und alles wird gut!

Diesen – oder einen ähnlichen Gedanken – habe ich zu Beginn meiner Social-Media-Tätigkeit häufig gehabt. Ich habe geglaubt, dass das Erreichen einer Zahl automatisch eine geradezu magische Wirkung auf mein Arbeits-Leben haben wird. Ich habe das geglaubt, weil ich den Wert und die Qualität meiner Arbeit von Likes abhängig gemacht habe.

Dumm war nur, dass sich – nach einem kurzen Hochgefühl – nichts geändert hat, als ich die „magische“ Grenze von 1.000 Likes tatsächlich überschritten hatte. Doch anstatt meinen Glaubenssatz zu hinterfragen, habe ich meine magische Grenze nach oben korrigiert…

Bis ich die Parallelen erkannt habe.

Es geht nie um die Zahlen. Es geht immer um unser SELBST-WERT-GEFÜHL!

Was Zahlen aussagen

Keine Zahl der Welt wird den gefühlten Wert meines Selbst dauerhaft verändern.

Und versteht mich bitte nicht falsch:

Mir ist bewusst, dass die kontinuierlich ansteigende Zahl der Facebook-Fans in direktem Zusammenhang mit der Qualität und Quantität meiner Arbeit steht.

Und ich freue mich sehr über dieses Wachstum und den damit verbundenen Einfluss. Ich bin dankbar, dass mir solche Medien wie Facebook zur Verfügung stehen.

Doch auch als die Seite nur 78 Fans hatte, war ich nicht WERT-LOSER als heute.

Und als ich 47 kg hatte, habe ich mich genau so WERT-LOS gefühlt, wie mit 57 kg.

lebenshungrige Grüße

Simone

Wer ist eigentlich der wichtigste Mensch in deinem Leben?

Das Universum hat Humor.

Vor einigen Wochen habe ich ein Video für euch gemacht, in dem es um die Frage:

Wer ist der wichtigste Mensch in deinem Leben und warum?

geht. Und dann ist etwas passiert, was ich schon häufiger erlebt habe. Das Video ist fertig, ich möchte es veröffentlichen und einen Blogbeitrag dazu schreiben. Doch das gelingt mir nicht. Denn eigentlich habe ich im Video schon gesagt, was es zu sagen gibt. Was also noch schreiben? Soll ich also das Video einfach so veröffentlichen? Auch das habe ich schon getan.

Diese Überlegungen machen mich dann unzufrieden. Ich möchte klare „Regeln“, die ich mir zu allem Überfluss auch noch selbst schaffen müsste. Mit anderen Worten: An diesen Punkten lugt ganz gerne mal der perfektionistische Größenwahn der Bulimikerin hervor:

Man könnte auch sagen: Ich stehe mir selbst im Weg.

Das sind meine Grundmuster, die auch noch über 19 absolut rückfallfreien Jahren ab und an durchscheinen. Allerdings sind mir diese Muster heute bewusst und ich gehe besser damit um, handele anders. Auch wenn das in der Vergangenheit häufig bedeutet hat, dass ich gar nicht gehandelt habe. Und deshalb ist schon so manche (Video)-Idee den Perfektionistinnentod gestorben. So what?

Das besagte Video wartete also geduldig bei YouTube auf seine Veröffentlichung. Und mein Plan war, dass es dort eben so lange unveröffentlicht ausharren sollte, bis mich die Muse küsste und ich etwas dazu zu schreiben hätte.

Achtung: Unverhofft kommt tatsächlich oft

Genau das ist gestern passiert. Allerdings war dieser Kuss der Muse ein ganz anderer als erwartet. Denn ich bin in die fieseste aller Fallen getappt: Man hat mich um einen Gefallen gebeten! Und ohne großartig über die Konsequenzen nachzudenken, habe ich „Ja, klar“ gesagt…

Was dazu führte, dass mein Nachmittag anders als geplant verlief. Ich fuhr einige Orte weiter um einen Kinder-Fahrradanhänger zu kaufen und zu verschicken. Und während der Kauf kein großes Thema war, stellte mich der Versand – auf Grund der Größe – vor ungeahnte Herausforderungen.

Ich fand mich also abends – nachdem ich Stunden mit der erfolglosen Suche nach einem Karton verbracht hatte – in unserem Carport wieder und wickelte ein unförmiges Monstrum mit Massen an Packetband ein.

Und ich war genervt. Denn das alles hatte viel mehr Zeit in Anspruch genommen als erwartet. Und das bedeutete wiederum, das ich das, was ich eigentlich vor hatte – nämlich arbeiten – nicht machen konnte.

Dann passierte es: Ich stellte mir vor, wie lustig es wohl aussehen muss, dass ich hier schimpfend versuche, das Monster mit Hilfe des Klebebandes zu bändigen.

Und schon musste ich grinsen: Da war sie, meine Geschichte zum Video.

Der Umgang mit mir selbst

Früher hätte ich mich dafür mit einem Rückfall bestraft, mittlerweile kann ich darüber lachen und daraus lernen. Ich gehe viel geduldiger und verständnivoller mit mir um. Und ich nehme mich ernst. Deshalb hat heute die Arbeit oberste Priorität.

Denn eine solche Erfahrung ist lustig und lehrreich, mehrere machen unzufrieden.

Die Menge macht das Gift…

Und das tue ich mir nicht mehr an.

Es ist 8.45 Uhr und dieser Blogbeitrag ist fertig. Läuft 😉

Und jetzt gehe im zum Yoga, das habe ich mir verdient!

Ach ja, zu besagtem Video bitte hier lang:

lebenshungrige Grüße

Simone

Der Weg raus aus der Essstörung ist ein Marathon –
das Schreiben eines Buchs auch!

Ich schreibe ein Buch.

 

Und während ich diesen Satz schreibe, wird er mir in all seiner Ungeheuerlichkeit bewusst.

„Bist du verrückt, du kannst das doch nicht öffentlich sagen!“ tönt es in mir.

„Pah, blamier dich nur, das schaffst du doch eh nicht“ geht es höhnisch weiter.

„Mach das nicht bekannt, damit machst du dir viel zu viel Druck“ jammert es.

Die andere Stimme

Doch es gibt da auch eine andere Stimme in mir.

Eine ruhige, wohlwollende und vertrauenserweckende. Und die sagt:

„Du darfst das tun. Du darfst laut sagen, was du gerne machen möchtest und warum. Du darfst es versuchen. Du darfst zweifeln. Und du darfst scheitern, auch öffentlich. Und es darf auch funktionieren und dir selbst und anderen gut tun.“

Diese zweite Stimme ist die lautere. Sie ist diejenige, der ich vertraue. Warum? Weil sie mich noch nie enttäuscht hat. Sie ist meine innere Stimme, meine Intuition, mein Wesenskern, mein Selbst, whatever.

Sie ist ich und ich bin sie.

Jahrelang waren die anderen Stimmen lauter und haben das kleine Stimmchen übertönt. Das waren die Jahre meiner Essstörung. Doch egal wie laut die anderen waren – und auch heute in einigen Bereichen noch manchmal sind – das kleine Stimmchen ist eine große, allesübertönende innere Gewissheit geworden. Denn die anderen Stimmen werden nicht mehr so sehr von Außen gefüttert wie früher und das hungert sie aus…

Und das, ihr Lieben, hat meine ganze Welt verändert.

Denn der Weg „Raus aus der Essstörung und rein ins Leben“ ist vor allem ein innerer Weg. Wer diesen Weg geht, wird immer wieder feststellen, dass er sich auf einen Marathon eingelassen hat. Es ist kein Sprint, keine kurze, schnelle Anstrengung, die zum Erfolg führt. Sondern eine Langstrecke, auf der sich die Kräfte eingeteilt werden müssen und auf der es mal besser und mal schlechter läuft.

Doch am Ende wartet das lang herbeigesehnte und absolut lohnenswerte Ziel.

Und während ich seit Tagen darüber nachdenke, ob ich meine Buch-Idee tatsächlich hier veröffentlichen werde, habe ich mich genau deshalb dafür entschieden. Denn auch das Schreiben eines Buchs ist ein Marathon und kein Sprint. Und gemeinsam laufen sich solche Strecken leichter, lassen sich Durststrecken besser überwinden.

Das Buch

Eigentlich habe ich ja schon mal so eine Art Buch geschrieben, den Online-Workshop.

Aber der ist ja eher so eine Art Selbshilfe-Sachbuch-Autobiografie und beginnt – auch wenn alles zusammenhängt – in jedem Gang mit einem neuen Haup-Thema.

Und ja, ich bin schon häufig darauf angesprochen worden, ob ich nicht meine eigene Geschichte ausführlicher als hier aufschreiben und zu einem Buch verarbeiten möchte. Ehrlich gesagt habe ich schon zwei bis drei Anläufe hinter mir, genau das zu tun. Doch ich habe immer wieder aufgehört damit.

Warum? Weil ich – um meine Geschichte authentisch und detailliert aufzuschreiben – über zu viele andere Menschen zu intensiv schreiben müsste. Und das möchte ich nicht. Denn ich finde, dass ich nicht das Recht dazu habe. Würde ich aber gewisse Details weglassen, wäre meine Geschichte nicht mehr ehrlich und schlüssig.

Außerdem finde ich, dass es schon viele autobiografische Bücher von Essgestörten gibt und das ist auch gut so.

Doch meine Idee ist eine andere.

Ich möchte eine Geschichte schreiben, einen Roman. Und in dieser Geschichte werden selbstverständlich Erfahrungen von mir auftauchen, doch es wird nicht erkennbar sein, welche. Das ermöglicht es mir, so ehrlich wie nötig und so kreativ wie möglich zu sein.

In meiner Geschichte möchte ich die äußere und die innere Welt meiner Protagonistin darstellen, in dem ich auch – wie oben – ihre inneren Dialoge aufs Papier bringe. Ich möchte zeigen, wie sich ihre innere Welt auf die äußere auswirkt und umgekehrt. Und ich möchte darstellen, wie wirkungsvoll Hilfe zur Selbsthilfe sein kann. Deshalb beginnt die Geschichte auch in einer Selbsthilfegruppe. Denn der erste Gang dorthin war auch eine wichtige Station auf meinem eigenen Weg.

Ein weiteres Anliegen ist mir das gegenseitige Unterstützen von Frauen untereinander. Denn darin liegt ein großes Potenzial verborgen. Stellt euch doch nur mal kurz vor, all Frauen würden ab sofort keine Frauenzeitschriften mehr kaufen.

Wir haben gemeinsam große Macht und doch fühlen wir so oft nur unsere einsame Ohnmacht…

Mein Setting

Um mir den Buch-Marathon in einzelne Etappen einzuteilen habe ich mir Folgendes überlegt:

Mein Ziel ist es, erst mal 200 Seiten zu schreiben.

Ich möchte circa zwei Seiten pro Tag schreiben.

Das macht insgesamt ungefähr 100 Schreib-Tage.

Dafür habe ich Zeit bis Ende Oktober.

Es geht erst mal nicht darum, ob das Buch gut ist oder ob ich es dann tatsächlich veröffentlichen werde, es geht nur darum, es zu schreiben. Für mich.

Ich möchte den Weg des Buches bloggend begleiten.

Ich wünsche mir, euch dadurch zu inspirieren und möchte mich von euch inspirieren lassen.

Die Fakten

Bisher habe ich die ersten zwei Seiten geschrieben.

Das ist – gemessen an meinem Setting – genau das erste Prozent.

Ich bin losgelaufen!

lebenshungrige Grüße

Simone