Eine der großen Herausforderungen auf dem Genesungsweg ist es, uns immer wieder bewusst zu machen, dass Glück und Gesundheit jederzeit möglich sind. Denn sobald wir erkennen, dass wir eine (Ess)Problematik haben und uns damit auseinandersetzen, entsteht meist folgender Glaubenssatz:

Wenn meine (Ess)Probleme komplett weg sind, dann werde ich gesund und glücklich sein.

Diese Annahme ersetzt oft den vorangegangenen Glaubenssatz: „Wenn ich dünner und schöner bin, dann werde ich gesund und glücklich sein.“ Obwohl du durch die Anerkennung deiner (Ess)Problematik einen großen Schritt weiter bist machst du es dir erneut schwer, in dem du dich auf die Zukunft fixierst.

Denn dadurch geht dir der einzige Moment, den du tatsächlich beeinflussen kannst, verloren: Das hier und jetzt!

Mit diesem neuen Glaubenssatz springt dein altes System, dein ungesundes Denken, Fühlen und Handeln – welches dich im Unglück hält – an. Denn dadurch verhältst dich einer Herausforderung gegenüber so, wie du es gewohnt bist: machtlos! Und das ist durchaus verständlich, denn durch deinen bisherigen Umgang mit der (Ess)Problematik hast du dir deine Machtlosigkeit ja permanent bewiesen und bist immer unglücklicher und kranker geworden. Diese Machtlosigkeit ist schmerzhaft, doch sie ist dir vertraut, denn sie entspricht deinem bisherigen Selbstbild, nicht diszipliniert und/oder willensstark, nicht gut genug,  zu sein. Scham- und Schuldgefühle werden dadurch immer größer und füttern die (Ess)Probleme.

„Reiß dich gefälligst zusammen!“, „Du musst…“ und „Stell dich nicht so an!“ sind die Sätze, die die Teilnehmerinnen des Selbsthilfeprogramms LEICHTER immer wieder in ihren Selbstgesprächen entdecken. Und diese Entdeckungen, die so wichtig sind – weil aus einem unbewussten Verhalten eine bewusste Erkenntnis geworden ist – werden dann oft wieder im Sinne des alten Machtlos-Systems verwendet:

Das habe ich jetzt erkannt und verstanden, warum kann ich es nicht sofort und dauerhaft anders machen?

Oder auch:

Ich habe es einmal anders gemacht, warum geht es mir nicht sofort total gut damit?

Gesünderes Handeln und glücklichere Sichtweise

Das Erkennen und Einhalten der eigen physischen und psychischen Grenzen ist meiner Erfahrung nach eine Grundvoraussetzung für die dauerhafte Genesung. Lass uns hierzu mal zwei Szenarien durchspielen:

Szenario 1:

Was passiert beispielsweise, wenn du dich mit einer Freundin verabredet hast, obwohl du eigentlich lieber zu Hause bleiben und etwas anderes machen würdest. Wenn du wahrnimmst, dass du lieber zu Hause bleiben magst, ist das eine wichtige Erkenntnis, eine Grenze im Sinne von: Meine „Kontaktgrenze“ zu anderen Menschen ist erreicht, ich brauche Zeit für mich! Aus der Angst heraus, dass deine Freundin kein Verständnis für dich hat, beleidigt ist oder dich dann nicht mehr mag, gehst du trotzdem zu dem Treffen. Und wahrscheinlich endet das Treffen irgendwie unbefriedigend und möglicherweise hast du danach einen Rückfall und schimpfst mit dir: „Warum bist du blöde Kuh nicht zu Hause geblieben?“ 

Ja, warum? Weil es dir wichtiger war, es ihr recht zu machen, als es dir selbst recht zu machen. Denn deine Unsicherheit war größer als deine Selbstsicherheit. Weil du Angst davor hast, fallen gelassen zu werden wenn du dich nicht so verhältst, wie andere es von dir erwarten. Deshalb hast du dich selbst fallen gelassen. Weil du von anderen Menschen gemocht werden willst und Bestätigung von ihnen zu brauchen glaubst, da du dich selbst nicht magst und dir keine Selbstbestätigung geben kannst,…

Worauf ich hinaus will, ist Folgendes: Auch wenn du die Grenze wahrgenommen und überschritten hast und danach sogar noch einen Rückfall baust, hast du trotzdem die Wahl zwischen dem unbewussten Versinken in die Machtlosigkeit „Jetzt ist es eh zu spät, wäre ich doch nur zu Hause geblieben, der Tag ist im Eimer, morgen muss es einfach besser laufen!…“ oder dem bewussten Eintauchen in die Realität. Denn durch genau so eine Situation kannst du sehr viel über dich lernen und dadurch dafür sorgen, dass du beim nächsten,  übernächsten oder vielleicht auch erst über…übernächsten Mal deine Grenze einhalten wirst.

Wenn du dir beispielsweise die Frage nach dem „Warum“ neutral und ohne Vorwurf stellst und schriftlich Antworten findest, verhältst du dich deutlich gesünder und bist weniger machtlos. Und deine Antworten helfen dir, dich selbst viel besser zu verstehen. Je besser du dich verstehst, desto positiver wird dein Selbstbild. Denn wenn du dich besser verstehst, verurteilst du dich weniger. Weil dein Verhalten für dich selbst besser nachvollziehbar ist. Und je positiver dein Selbstbild wird, desto mehr Nahrung entziehst du deinen (Ess)Problemen.

Alles was du brauchst, ist ein Blatt Papier und ein Stift. Bevor du schreibst, schließe für einen Moment die Augen und richte deine Aufmerksamkeit auf deine Atmung. Zähle beispielsweise Einatmend bis drei und ausatmend im selben Rhythmus bis fünf. Dadurch beruhigst du deinen Körper und gibst deinem Mind etwas zu tun. Wenn du nach einigem Minuten spürst, dass du innerlich ruhiger wirst, und dadurch die Situation realistischer betrachten kannst, beginne deine Fragen und Antworten aufzuschreiben.

Szenario 2:

Nehmen wir jetzt einmal an, du bist einen Schritt weiter und verschiebst das Treffen mit deiner Freundin. Jetzt gibt es zwei „extreme“ Varianten und diverse Kombinationen von beidem. Das eine Extrem ist, dass es dir sehr gut damit geht und du tatsächlich die Zeit mit dir selbst genießen kannst. Das ist ganz wunderbar, denn damit zeigst du dir selbst, wie gut es sich anfühlt und wie wichtig es ist, die eigenen Grenzen zu erkennen und zu wahren. Das, was bisher Theorie war, wird erlebte Praxis. Und es wird dadurch beim nächsten Mal leichter, sich erneut für das Einhalten deiner Grenzen zu entscheiden. Irgendwann tust du es sogar unbewusst, dann ist es dein neues „Normal“ geworden.

Generell ist es so, dass alles was dir Spaß macht und gut tut, dich entspannt und innerlich nährt, heilsam ist. Deshalb ist es während des Genesungsprozesses besonders wichtig, dir bewusst Entspannung, positive Zerstreuung und Kreativzeit zu gönnen und auch diese hilfreichen und heilenden Erlebnisse nicht in die Zukunft zu legen. Denn allzuoft höre ich Sätze wie: „Ja, DAS kann ich machen, wenn ich gesund bin!“ Doch die Realität ist, dass du durch diese Dinge schneller gesund wirst, weil es dir dadurch immer häufiger besser geht.

Das andere Extrem ist, dass es dir sehr schlecht mit dem abgesagten Treffen geht und du die Zeit mir dir gar nicht genießen kannst. Das ist ebenfalls sehr hilfreich, auch wenn es sich natürlich erst mal nicht so anfühlt. Doch wieder kannst du entweder in der unbewussten Machtlosigkeit versinken: „Egal was ich mache, es funktioniert einfach nicht und jetzt habe ich womöglich auch noch eine Freundschaft zerstört!“ Oder du tauchst in die Realität ein und fragst dich, warum du die Zeit mit dir nicht so recht genießen kannst. 

Vielleicht hältst du dich selbst nicht aus, weil du mit dir noch nicht in bester Gesellschaft bist? Welche Emotionen tauchen auf, wenn du mit dir alleine bist? Oder langweilst dich total, weil du gar nichts mit dir anzufangen weißt? Was für eine Art Freundschaft ist das eigentlich, die durch eine einzige Absage zu zerbrechen droht? Oder findet diese Bedrohung nur in deinem Mind, in deinen Gedanken, statt?

Und hältst du dich möglicherweise für sehr egoistisch? Doch was ist am Wichtigsten: Ob du dich magst, oder ob andere Menschen dich mögen? Ist es nicht viel leichter und machbarer, nur einen Menschen – nämlich dich selbst – zufrieden zu stellen? Und kann es nicht sein, dass andere Menschen dich genau deshalb mögen werden, dich als Vorbild und Inspiration sehen könnten?

Und wie viel kostet es dich an Lebensqualität und Energie, ständig so viel auf andere Personen zu achten? Und achtest du nicht im Grunde nur auf sie, weil du Bestätigung und Anerkennung von ihnen willst? Geht es also eigentlich sowieso um dich, allerdings auf eine verdrehte Weise? Und warum ist das so, von wem hättest du in deiner Kindheit mehr Anerkennung und Sicherheit gebraucht? Wonach hungerst du tatsächlich so sehr, welches innere Loch gilt es zu stopfen?

Und was kannst du jetzt vielleicht machen, um dir das, was du gerne von anderen Menschen hättest, selbst zu geben? Denn egal wie viel du von Außen bekommst, es wird nie ausreichen und hält dich immer in der Abhängigkeit. Hast du dir genau das nicht schon häufig bewiesen? Denn wie viele Komplimente anderer Personen brauchst du noch, damit es genug ist? Und was passiert, wenn sich mal jemand negativ äußert? Wie viel Macht gibst du anderen Menschen dadurch und wie ohnmächtig machst du dich?…

Wieder können dir die Antworten auf ein neutrales und ehrliches „warum“ tatsächlich weiter helfen. Und sobald du das realisierst, bist du nicht mehr in der Machtlosigkeit. Du verhältst dich anders, gesünder, und je mehr dieses Verhalten, dieser andere Umgang mit dir dein neues Normal wird, desto mehr entziehst du den (Ess)Problemen die Nahrung.

Jeder einzelne Moment bietet dir die Chance, gesünder zu handeln, dich selbst und deine Situation anders zu betrachten und glücklicher zu sein. 

Und die Summe dieser Momente wird dafür sorgen, dass du in Zukunft immer glücklicher und gesünder sein wirst.

Denn im Grunde ist der Weg nie zu Ende. Ich gehe meinen noch immer, entwickele mich weiter, auch wenn ich schon seit über 20 Jahren keine Essstörung mehr habe. Bei Genesenden ist es so, dass sie den Fokus immer mehr von Essen und Gewicht nehmen, weil sie immer häufiger die Erfahrung machen, dass es darum gar nicht geht. Und je unwichtiger diese Äußerlichkeiten werden, desto weniger Macht haben sie über dich.

Dadurch verhungern die (Ess)Probleme irgendwann auf dem Weg zu mehr Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein, zu einem gesünderen Selbstbild, das dich immer gesünder und glücklicher werden lässt. Nicht weil die Umstände, das Leben, sich geändert haben – obwohl sie das natürlich können – sonder weil du anders mit dir und mit dem Leben umzugehen gelernt hast.

Genau JETZT ist der perfekte Moment!

Lass dir dein Leben schmecken!

Simone @lebenshungrig

Liebe Lebenshungrige, was hast du dir heute Gutes getan?   Ich habe heute Morgen um 7.10 Uhr draußen in der Sonne gesessen und meditiert. Es war großartig! Denn während des Meditierens gibt es mittlerweile immer wieder Momente in denen ich komplett in mir selbst versinke. Dann bin ich einfach nur da. Ich denke nicht. Und […]

Liebe Lebenshungrige, wie geht es dir gerade?   Nein, bitte nicht einfach weiter lesen. Gib dir diesen Moment, er ist wichtiger als all das, was ich hier schreibe: Wie geht es dir? Spüre in deinen Körper hinein, vertiefe deine Atmung, nimm wahr was da ist, ohne es zu bewerten. Gut!   Mir ist heute danach, […]

Es ist ein sogenannter guter Vorsatz zu beschließen, dass ab morgen alles anders wird.

Viele Lebenshungrige – mein früheres Ich eingeschlossen – machen das immer wieder. Einer meiner Lieblingsvorsätze war:

Ab morgen esse ich diszipliniert!

Ob es funktioniert hat?

Meistens für ein paar Stunden, manchmal für einige Tage, doch dann…

Unrealistische Ziele mit falschen Erwartungen

Immer und immer wieder nahm ich mir genau diesen Vorsatz vor, schaffte es nicht, mich daran zu halten und bewegte mich dadurch in meinem Denken, Fühlen und Handeln in einer Abwärtsspirale nach unten.

Warum habe ich so etwas simples wie mein Essverhalten nicht im Griff?

fragte ich mich gebetsmühlenartig.

Alle anderen können das doch auch!

hielt ich mir stets vor. Und während ich nach Außen hin weiter funktionierte, verzweifelte ich innerlich.

Heute weiß ich, dass das so nicht funktionieren konnte.

Denn einerseits war mein Ziel unrealistisch und andererseits waren meine Erwartungen an dieses Ziel falsch.

Ich erwartete nämlich, dass mit diesem „perfekten Körper“ auch noch das „perfekte Leben“ gratis daher käme.

Realitäts-Check

Was ich lange Zeit ignorierte, war die Realität.

Denn an diesem Punkt meines Lebens war ich essgestört und nicht mal mehr ansatzweise in der Lage, mein Essverhalten zu kontrollieren. Abgesehen davon kommt mit dem „perfekten“ Körper“ eben nicht gratis das „perfekte Leben“ daher.

Im Grunde fütterte mein sogenannter guter Vorsatz meinen guten alten Ur-Glaubenssatz:

Ich bin nicht gut (genug)!

Schließlich hatte ich keine Chance, diesen Vorsatz real werden zu lassen und so benutzte ich ihn unbewusst, um meine Negativität weiter zu nähren. Denn da ich es nicht schaffte, „bewies“ ich mir ja immer wieder, dass ich nicht gut genug war!

Ein guter Vorgeschmack auf’s Neue Jahr

Heute baue ich mir in mein Leben immer wieder intensive Zeiten des Reflektieren ein. Das muss nicht unbedingt zwischen den Jahren sein, sondern ist jederzeit und immer wieder möglich und heilsam. Manchmal ist das ein Retreat (Rückzug, spirituelle Ruhepause), den jemand anderes veranstaltet und zu dem ich irgendwo hin fahre. So habe ich beispielsweise im Oktober vier Tage am Retreat „Jetzt oder Nie“ mit Eckhart Tolle und Kim Eng in Linstow teilgenommen.

Meistens ist es aber ein Tag, den ich nur mit mir selbst verbringe, ein Ich-Retreat sozusagen. An diesen Tagen meditierte ich zwei bis drei Mal, rede wenig und lese und schreibe viel. Zwischendurch höre ich Musik, schaue einen inspirierenden Film, gehe spazieren, tanze, lege mich in die Badewanne,…

Ich mache konsequent die Dinge, die meine Seele nähren.

An diesem Tag lese ich meine Gedankensalate der vergangenen Wochen oder Monate. Denn aus dieser Art des verbalen Auskotzens erfahre ich auch heute noch eine Menge Wertvolles und Interessantes über mich selbst und meine (Gedanken)Muster. Danach beantworte ich schriftlich folgende drei Fragen und ich lade dich herzlich dazu ein, das auch mal zu tun. Es funktioniert auch, wenn du keine Gedankensalate geschrieben hast:

Was ist Positives passiert in den vergangenen Wochen/Monaten?

Auf Grund unserer negativen Programmierungen haben wir Lebenshungrigen immer wieder die Tendenz, eher auf das Negative zu schauen, bzw. dem Negativen zu viel Gewicht zu geben. Wir vergleichen beispielsweise den Stand unserer Genesung mit denjenigen, die weiter scheinen als wir selbst, sodass wir „schlechter“ da stehen. Doch nicht der Stand deiner Genesung ist das Problem, sondern die Art des Vergleichens, bzw. das Vergleichen mit anderen generell.

Oder hast du beispielsweise nach einigen wirklich positiven Tagen einen Rückfall, dann wiegt der Rückfall für dich sofort viel schwerer als die guten Tage davor. Und genau durch diese Bewertung fütterst du quasi den nächsten Rückfall an. Denn durch die Art der Bewertung und den eventuell folgenden weiteren Rückfällen glaubst du dann, auf der Stelle zu treten und nicht weiter zu kommen. Deshalb ist es entscheidend, immer wieder ganz bewusst auf das Positive zu schauen um unsere innere Waage mehr und mehr in Balance zu bringen.

Was habe ich aus den Herausforderungen gelernt, was kann ich daraus lernen?

Anstatt uns für schwierige Erfahrungen, wie beispielsweise Rückfälle in essgestörtes Verhalten, die innere Bratpfanne über zu ziehen, können wir uns genau so gut fragen, was wir aus dieser Situation lernen können oder konnten. Denn wenn du beispielsweise deine Rückfälle immer wieder analysierst, verstehst du sie – und damit dich selbst – irgendwann und dadurch beginnst du, dem (Ess)Problem die Nahrung zu entziehen!

Denn es geht nicht darum, irgendwann stärker als der Druck des Rückfalls zu werden. Es geht darum, durch anderes Denken, Fühlen und Handeln Schritt für Schritt solche Erlebnisse zu erzeugen, die keinen Druck mehr aufbauen.

Wie kann ich realistische Wünsche/Ziele für die Zukunft formulieren?

Es ist richtig und wichtig, den Wunsch zu haben, gesund werden zu wollen!

Doch wir können nicht bestimmen, wann genau das passieren wird. Wenn du also auf die Liste deiner guten Vorsätze für’s Neue Jahr schreibst, dass du im Mai 2020 gesund sein willst, setzt du dich damit unter Druck. Und mit diesem Druck machst du dir deinen Genesungsweg schwerer und nicht leichter.

Spüre mal in deinen Körper hinein, wenn du deine Wünsche oder Vorsätze formulierst: Zieht sich in dir alles irgendwie zusammen und hältst du vielleicht sogar die Luft an, kannst du davon ausgehen, dass du es mit einem unrealistischen Ziel zu tun hast. Entsteht hingegen Weite in deinem Körper und du atmest auf, bist du auf dem besseren Weg. Deine Formulierung könnte dann beispielsweise so lauten:

Ich erlaube mir, meiner Genesung immer wieder oberste Priorität einräumen!

Denn das ist ein realistischer Wunsch, auf den du stets zurückkommen kannst und der kein Verfallsdatum hat. Und dann kannst du dich beispielsweise auf die Suche nach konkreter Unterstützung zur Umsetzung dieses Wunsches machen. Beispielsweise habe ich letztes Jahr im Dezember von dem Retreat mit Eckhart Tolle erfahren und sofort gebucht. Und das war gut so, denn bereits einige Wochen später war die Veranstaltung ausgebucht. Und ich konnte von Dezember bis Oktober die Vorfreude und dann den Retreat selbst genießen.

Sich selbst bewusst etwas so Wertvolles wie Zeit zu gönnen – ohne dafür ein direktes, konkretes Ergebnis zu erwarten  macht die Seele satt. Die Ergebnisse werden kommen, nur meist nicht so, wie und wann wir sie erwarten.

Du kannst den Raum dafür schaffen, in dem Genesung passieren kann:

Jetzt – und immer wieder!

lebenshungrige Grüße

Simone

Früher war es so, dass die Worte und Verhaltensweisen anderer Menschen große Macht über mich hatten. Vor allem wenn es sich dabei um Menschen handelte, die mir wichtig waren, denen ich gefallen wollte und von denen ich Bestätigung brauchte. Besonders Kommentare von Männern über meinen Körper beziehungsweise über mein Gewicht waren unglaublich mächtig. Sie brannten sich bei mir ein und wenn sie negativ waren, fühlte sich das so an, als hätte man mir ein Messer ins Herz gestoßen.

Zwar waren damals die meisten Kommentare in Bezug auf mein Aussehen sogenannte Komplimente, doch das Negative war es, was hängen blieb.

Mehrmals dachte ich:

Wie kann man(n) nur so etwas Verletzendes so achtlos daher sagen?

Wenn es dich trifft, betrifft es dich

Heute passiert mir das nicht mehr. Denn ich habe begriffen, dass es alleine an mir liegt, ob mich Kommentare von anderen treffen, oder nicht.

Ich brauche heute niemandem mehr gefallen und ich benötige auch keine Bestätigung mehr von anderen Menschen.

Heute mag ich mich selbst und ich mag den Weg, den ich gehe. An Beides habe ich keine perfektionistischen Ansprüche mehr.

Der äußere Schein ist nicht mehr entscheidend, weil mein inneres Sein genügend Raum einnehmen darf.

Dementsprechend definiere ich mich nicht mehr über eine Zahl auf der Waage. Ich mache meinen Wert nicht mehr abhängig von meinem Aussehen.

Und ich bin nicht mehr unzufrieden mit meinem Körper. Er i(s)st, wie er i(s)st!

Außerdem habe ich verstanden, dass die Worte anderer mich nur dann treffen können, wenn sie mir spiegeln, was ich im Grunde selbst über mich denke. Und wenn dadurch alte, unverarbeitete, negative Gefühle getriggert werden.

Denn die Worte über mein Aussehen, die mich früher trafen, trafen kindliche Anteile in mir. Alte Ungerechtigkeiten und Verletzungen, Scham, Hilflosigkeit, Wut und Trauer nährten diesen Herz-Schmerz.

Heilt die Zeit alle Wunden?

Es hat Jahre gedauert, all die alten Gefühle zu erkennen, ihnen Raum zu geben und sie zu verarbeiten.

Und es hat Jahre gedauert, bis ich diesen einen Satz tatsächlich so verinnerlicht hatte, dass ich ihn heute aus tiefster Überzeugung aussprechen kann:

Was du über mich denkst (und sagst), sagt viel mehr über dich aus, als über mich!

Ich glaube nicht, dass Zeit alleine emotionale Wunden heilt. Zeit hilft, aber nur wenn wir bereit sind, uns unsere Wunden anzuschauen. Um heilen zu können, müssen auch emotionale Wunden gründlich und regelmäßig versorgt werden. Sie müssen gesehen werden!

Ansonsten ist die Gefahr groß, dass sie sich entzünden, eitern und uns mit der Zeit regelrecht emotional vergiften.

Heute weiß ich, dass früher durch gewisse Worte anderer alte Verletzungen in mir aufgebrochen sind.

Doch alles was jetzt davon übrig ist, sind ganz feine, gut verheilte Narben auf meiner Seele.

Und das ist in Ordnung, die gehören zu jedem Leben dazu.

Es ist unverschämt, mit dem Leid anderer Geld zu verdienen!

Als ich in 2006 lebenshungrig gründete, war ich zwar schon einige Jahre nicht mehr essgestört. Doch eine gewisse (alte) Unsicherheit trat spätestens zu dem Zeitpunkt auf, als ich in 2009 langsam begann, Geld über bzw. mit der Website zu verdienen. Das Feedback in Bezug auf meine Arbeit war zu 99% positiv. Sehr viele Frauen waren sehr dankbar.

Doch dann kam dieser eine Kommentar:

Wie kannst du nur versuchen, mit dem Leid anderer Menschen Geld zu verdienen? Das ist doch total unverschämt!

Und da war er wieder, der gefühlte Versuch, mir ein Messer ins Herz zu rammen!

Doch nach der ersten, „alten“ Reaktion setzten sofort die „neuen“ gesunden Gedanken ein und „sagten“ mir:

  1. Nur du alleine weißt, wie viel Geld und Mut es dich gekostet hat, diese Website ins Leben zu rufen. Und dass du damit jemals Geld verdienen würdest, wusstest du anfangs gar nicht.

  2. Du versuchst nicht, mit dem Leid anderer Geld zu verdienen. Das Leid ist schon da. Du bietest einen Ausweg und die anderen können frei entscheiden, ob sie dieses Angebot annehmen. Außerdem gibt es unzählige kostenlose Informationen auf deiner Seite.

  3. Dieser Kommentar ist von einer Frau, die weder dich noch deine Arbeit kennt. Sie weiß weder wen noch was sie da gerade verurteilt. Und ihre Unverschämtheit trifft dich nur deshalb, weil ein alter Teil von dir auch noch glaubt, dass es unverschämt von dir ist, zu tun, was du tust.

Und im gleichen Moment wurde mir bewusst, dass ich mir kein Messer mehr ins Herz stechen lasse.

Ich trage einen gesunden Schutzpanzer. Und an dem prallen solche Bewertungen heute ab.

 

Es trifft dich? Dann gibt es etwas zu lernen!

Das nächste Mal, wenn dich die Worte (oder Taten) eines anderen Menschen ganz stark treffen, nutze deine Chance:

  1. Versuche (schriftlich) heraus zu finden, an welche alte (Kinheits)Situation dich das gerade emotional erinnert!

  2. Finde ebenfalls (schriftlich) heraus, welche Worte dieser Person deine alten, noch vorhandenen Glaubenssätze spiegeln!

  3. Und dann stelle dir (schriftlich) vor, wie du reagieren würdest, wenn du diese Glaubenssätze nicht mehr hättest!

Schenke deinen emotionalen Wunden Aufmerksamkeit, damit sie heilen können!

lebenshungrige Grüße

Simone

Das Leben ist sehr gerecht.

Jeder von uns stehen jeden Tag 24 Stunden zur Verfügung und wir entscheiden, wie wir diese Zeit verbringen.

„Ja aber ich muss doch arbeiten/studieren, mich um die Kinder/Eltern kümmern, meinen ehrenamtlichen Verpflichtungen nachkommen und…“ höre ich dich protestieren.

Nein. Das musst du nicht.

Du entscheidest dich, es zu tun. Denn es kann Konsequenzen haben, wenn du gewisse Dinge nicht (mehr) tust. Die wichtige Frage lautet doch:

Bist du weiterhin bereit den Preis zu zahlen, den diese Entscheidungen dir abverlangen?

Kostet dich das womit du deine Zeit verbringst mehr, als es dir einbringt?

Und ich rede hier nicht (nur) von Geld…

Denn wenn das dauerhaft der Fall ist, bist du dabei, seelisch zu verhungern.

Deine innere Waage ist nicht mehr im Gleichgewicht. Und darauf weisen dich deine (Ess)Probleme hin. Solange irgendjemand oder -etwas in deinem Leben wichtiger ist als dein wahres Selbst, so lange bleibt diese Unausgeglichenheit.

Nur wenn du innerlich satt bist, kannst du effizient studieren oder arbeiten und gleichzeitig ein lebenswertes Leben haben. Und was noch viel Wichtiger ist: Nur dann wirst du tatsächlich auch diesen Tätigkeiten nachgehen, die dir wirklich entsprechen und nicht das tun, was beispielsweise deine Eltern von dir erwarten. Nur dann wirst du dieser Gesellschaft sinnvoll dienen können.

Nur wenn du innerlich satt bist, kannst du dich gut um andere Menschen kümmern. Denn nur dann hast du tatsächlich auch etwas zu geben. Wenn du es nicht mehr tust, um dein schlechtes Gewissen zu beruhigen oder damit andere dir Bestätigung geben, dann bist du wirklich frei. Nur dann bist du ein gesundes Vorbild.

Wenn meine Lebensumstände mal anders sind, dann…

„Ja aber Simone, ich kann  morgens nicht meditieren, ich muss zur Arbeit!“ oder „Ich stehe kurz vor der Prüfung und kann mir jetzt nicht die Zeit nehmen und auch noch Gedankensalate schreiben!“ oder auch: „Meine Kinder sind zu klein, ich kann mir keine Dates mit mir selbst erlauben!“

Und ich sage dir: Du kannst es dir nicht leisten, diese Dinge nicht zu tun.

Oder du wirst weiterhin den Preis zahlen, dass dir deine (Ess)Probleme erhalten bleiben.

Ich weiß das, weil es es selbst jahrelang ausprobiert habe…

Immer waren es angeblich die Umstände, die mich davon abhielten, mich mit mir auseinander zu setzten, mir den Raum für die Genesung zu ermöglichen. Ich quälte mich durch die Prüfungsphasen im Studium weil ich glaubte, permanent lernen zu müssen. Ich glaubte, dass ich mich nach den Prüfungen besser fühlen und mir Zeit für mich nehmen würde. Und ich zahlte mit unzähligen Rückfällen in die Bulimie, mit schlaflosen Nächten,  Prüfungsängsten, einem geschundenen Körper, Selbsthass, Verzweiflung und einem leeren Geldbeutel.

Bis ich nicht mehr bereit war, diesen Preis zu zahlen.

Mit anderen Worten: Ich konnte einfach nicht mehr!

Ich war das Leiden so leid.

Und ich begann zu ahnen, dass ich mich mit dem stets gleichbleibenden Denken und Verhalten immer Tiefer in meine Probleme frass.

Ich ermöglichte mir einen Klinikaufenhalt und nutzte ihn. Danach suchte ich mir einen Job neben dem Studium und zahlte mit dem Geld eine Therapie. Ich zahlte auch damit, dass ich dadurch ein halbes Jahr länger studierte. Und während ich mich anfangs noch bedauerte, dass die Krankenkasse diese Therapie nicht bezahlte und ich jetzt auch noch dafür aufkommen musste und länger studierte, wendete sich das Blatt mit der Zeit.

Ich realisierte, dass ich endlich einmal wirklich etwas IN MICH investierte!

Ich war es mir Wert!

Und durch den Klinkaufenthalt und mit Hilfe meiner Therapeutin und der Selbsthilfegruppe dich ich besuchte, begann ich, Abstand zu mir und meiner Situation zu bekommen. Und dadurch erkannte ich Schritt für Schritt, was ich selbst immer wieder (unbewusst) tat, um mich in meinem gemütlichen Elend zu halten.

Durch das langsamere Studieren ermöglichte ich es mir, ein Thema für meine Diplomarbeit zu finden, das mich wirklich interessierte. Und ich begann, wieder kreativ zu sein und Spaß zu haben.

Ich schaffte Raum und Zeit für mein wahres Selbst.

Das war der Anfang vom Ende meiner (Ess)Probleme.

Heute ist es mein „normal“ mich auf diese Art an die erste Stelle zu setzen.

Denn ich weiß, dass dann automatisch alles an seinen Platz fällt.

Ich kann nicht für andere da sein, wenn ich nicht bei mir bin!

Deine Lebensumstände sind vielleicht für 10% deines Glücks und deiner Gesundheit zuständig.

Die anderen 90% hängen davon ab, wie du mit deinen Lebensumständen umgehst!

Wenn du damit beginnst, Verantwortung für diese 90% zu übernehmen,
werden die richtigen Antworten kommen!

lebenshungrige Grüße

Simone

Was hast du schon zu verlieren, wenn du dein Glück und deine Gesundheit ganz oben auf deine Prioritätenliste setzt?

Du empfindest das als egoistisch?

Ist es nicht viel egoistischer, dass deine Gedanken ständig um dein Essen und dein Gewicht kreisen?

Dreht sich nicht dadurch alles auf negative Weise nur um deinen Körper?

Du willst Bestätigung und Komplimente von anderen, damit du dich gut fühlen kannst.

Ist das nicht Abhängigkeit und damit das Gegenteil von Selbstbewusstsein?

In deinem Gedankenkarussell bist du geradezu zwanghaft mit dir beschäftigt.

Du bist der Hamster im Rad, der sich verzweifelt wünscht, dass das Rad stehen bleibt.

Wann begreifst du, dass du das Rad antreibst?

Du willst weiter versuchen, deinen Körper zu kontrollieren?

Ist es nicht verrückt zu glauben, dass du gegen die Natur gewinnen kannst?

Ist es nicht oberflächlich, deinen Wert von deinem Aussehen und von deinen Leistungen abhängig zu machen?

Die Antworten, die du wirklich brauchst, wirst du nur in der Tiefe finden.

Dein Körper ist ein treuer Freund, den du zu deinem größten Feind gemacht hast.

Hat dich nicht das Kreisen um dein Essverhalten und dein Gewicht immer unglücklicher und kranker gemacht?

Bist du nicht der beste Beweis dafür, dass es so nicht funktioniert?

Erst wenn dir dein Glück und deine Gesundheit wichtiger sind als dein Aussehen, bist du bereit für Heilung.

Du kannst die „Nicht-gut-genug-Brille“ abnehmen!

Was hast du schon zu verlieren, wenn du die Geschichte, die du dir permanent über dich und dein Leben erzählst, hinterfragst?

Was hast du schon zu verlieren, wenn du erkennst, dass alles was du brauchst, bereits in dir vorhanden ist?

Was hast du schon zu verlieren, wenn du dir erlaubst, dich zu öffnen und dich unterstützen zu lassen?

Was hast du schon zu verlieren, wenn du verstehst, dass es nicht darum geht, eine andere zu werden, sondern die zu sein, die du wirklich bist?

Du kannst nur gewinnen: Glück, Gesundheit und die Freiheit, dein Leben zu leben!

lebenshungrige Grüße

Simone 

Was genau ist gesunde Ernährung eigentlich?

Auf diese Frage gibt es so viele Antworten wie es Frauen mit einem gestörten Essverhalten gibt.

Und generell nimmt dieses Thema für sehr viele Menschen geradezu religiöse bis fanatische Züge an…

Du bist, was du isst?

In einer Zeit, in der wir den Luxus genießen könn(t)en, sämtliche Lebensmittel zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung zu haben, ist der Satz: „Du bist, was du isst!“ für mich überholt. Denn er stammt aus einer Zeit, in der Mangel- und Unterernährung an der Tagesordnung waren. Mein Satz lautet:

Du bist, was du (über dein Essen) denkst!

Denn der Stress – die ängstlichen, unsicheren Gedanken und Gefühle, die du mit deinem Essverhalten und mit Lebensmitteln verbindest – kann mindestens genau so schädlich für dich sein, wie der ständige Konsum von Fast Food. Es geht also nicht darum, die perfekte Definition von „gesunder Ernährung“ zu finden und sich dann daran zu halten.

Es geht darum zu verstehen, dass du den perfekten Ernährungsexperten bereits hast: Deinen Körper! Denn er weiß nicht nur, wann er hungrig und wann er satt ist, er zeigt durch seine Gelüste auch, was er braucht.

Und nein, er will nicht permanent Süßigkeiten oder Fettiges. Wenn dein Mind völlig klar ist, du glücklich bist und guten Kontakt zu deinem Körper hast, dann wirst du verwundert feststellen, dass du beispielsweise häufig Lust auf Spinat oder Bananen hast.

Es ist nicht dein Körper, dem du nicht vertrauen kannst. Dein Kopf, der nicht vertrauen will, ist die eigentliche Herausforderung.

Wie viele Diäten hast du schon ausprobiert? Wie viele Ernährungstrends hast du schon mitgemacht? Wie viele Super Foods hast du schon getestet?

Und was hat es dir wirklich gebracht?

Fokussiere dich immer wieder auf die Ursache

Das Essen ist nicht dein wirkliches Problem und deshalb liegt in der Fokussierung auf das Essen bzw. dein Essverhalten auch nicht die Lösung.

Im Gegenteil. Fokussierst du dich auf das Problem, verstärkst du es:

Du versuchst immer wieder kontrolliert und diszipliniert zu essen, schaffst es immer seltener und es geht dir deshalb immer schlechter.

Dadurch befindest du dich in einer ungesunden Abwärts-Spirale. Innerlich wirst du immer kleiner, die Selbstzweifel werden immer größer.

Doch es liegt nicht an dir, nicht an deiner mangelnden Willenskraft, es liegt an deinen Gedanken, an deinen Glaubenssätzen:

Warum glaubst du, deinen Körper mit deinem Kopf beherrschen zu müssen?

Warum glaubst du, dass ein von anderen Menschen aufgestellter Ernährungsplan für dich richtig ist?

Warum glaubst du, dass ein bestimmtes Gewicht dich glücklicher und selbstbewusster machen würde?

Hinterfrage deine Gedanken, tut es dir wirklich gut zu glauben, was du glaubst?

Und wie realistisch ist das, was du glaubst?

Wie oft hast du dir selbst schon bewiesen, dass deine Glaubenssätze nicht den gewünschten Erfolg erzielen (können)?

Und jetzt lasse ich dich wissen, wie ich gesunde Ernährung heute definiere:

Gesunde Ernährung ist…

… so frische und unbehandelte Nahrungsmittel wie möglich, wenn es unter den gegebenen Umständen machbar ist!

Konkret bedeutet das für mich:

  1. Mein Körper bestimmt immer, wie viel ich esse. Und nach Möglichkeit auch, wann ich esse und was.

Das bedeutet, dass ich beispielsweise auch Süßigkeiten etc. esse, wenn ich Lust darauf habe. Das Entscheidende ist hier, dass mein Kopf kein Drama mehr daraus macht und das Ganze somit keine große Sache ist. Und weil ich komplett angstfrei auf diese Lust hören kann, esse ich ein paar Süßigkeiten und dann vergeht mir die Lust und ich höre auf.

  1. Ist das nicht möglich, weil ich beispielsweise zum Essen eingeladen oder unterwegs bin, dann esse ich das was da ist, bis ich satt bin.

So unglaublich einfach kann das sein.

Wenn du (angst)frei bist, weil du deine ungesunden Glaubenssätze ausgehungert hast!

lebenshungrige Grüße

Simone